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Rapid.Tech / Fabcon 3.D 3D-gedruckte Beinprothese auf Platz Zwei der 3D Pioneers Challenge

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Im Rahmen der Messen Rapid.Tech + FabCon 3.D der Messe Erfurt wurde der internationale Designwettbewerb 3D Pioneers Challenge juriert. Platz Zwei auf dem Siegertreppchen hat Clemens Rieth mit seiner Prothese Pangolin ergattert.

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3D Pioneers Challenge 2016: Clemens Rieth von der Fakultät für Gestaltung von der Hochschule Pforzheim kam mit der Prothese Pangolin auf den zweiten, mit 4.000 Euro dotierten Platz. Er konnte die Jury mit der Synthese aus Bionik, individueller Passform und Design im Fashion-Style überzeugen.
3D Pioneers Challenge 2016: Clemens Rieth von der Fakultät für Gestaltung von der Hochschule Pforzheim kam mit der Prothese Pangolin auf den zweiten, mit 4.000 Euro dotierten Platz. Er konnte die Jury mit der Synthese aus Bionik, individueller Passform und Design im Fashion-Style überzeugen.
(Bild: Marco Wicher/Messe Erfurt)

Die mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Preise der 3D Pioneers Challenge wurden auf einem Galaabend im Mandala Beachclub des Kresseparks Erfurt verliehen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft. Laurent Bernadac, selbst Finalist der 3D Pioneers Challenge, sorgte mit einem Musikstück auf seiner elektrischen, 3D gedruckten Geige 3D Varius für begeisterte Stimmung.

Auf dem mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz landeten Norman Petzold, Olaf Mollenhauer, Eric Markweg und Thomas Kowallik von Tetra mit dem Nano 3D-Drucker MBZ-2PP. Die Jury sah hier brillante Technik und Innovation und verwies auf das Potential der Miniaturisierung von 3D gedruckten Strukturen.

Clemens Rieth von der Fakultät für Gestaltung von der Hochschule Pforzheim kam mit der Prothese Pangolin auf den zweiten, mit 4.000 Euro dotierten Platz. Er konnte die Jury mit der Synthese aus Bionik, individueller Passform und Design im Fashion-Style überzeugen. Die Prothese sei zu schön, um sie unter Stoff zu verstecken.

Das Team um Tobias Brambor, Lena Popiolek, Marcus Hackner, Marius Rossenthal, Thyl Niebergall und Andrey Jefimov der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim erreichte den 3. Platz mit Mensch Maschine, einer neuen Interpretation der Seifenkiste unter Verwendung 3D gedruckter, selbsttragender bionischer Strukturen. Das Projekt Juicy Bites von Lun Yeh von der Hochschule Darmstadt teilte sich mit ihnen den 3. Platz.

Mit Preisgeldern von insgesamt 15.000 Euro gehört die 3D Pioneers Challenge zu den am höchsten dotierten Awards für Innovation im 3D-Druck.

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