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„Unsere Kunden schätzen unsere Entwicklungsdienstleistungen. Wir begleiten Projekte vom Erstentwurf bis hin zum Endprodukt. Somit erhält der Kunde die Lösung aus einer Hand und kann die Entwicklungszeit signifikant verkürzen“, erklärt Dipl.-Ing. Christoph Wolthaus, Technischer Leiter der Elliptec.
Berührungslose Gestensteuerung erhöht die Hygiene im OP
Ein Thema mit großer Wichtigkeit und vielen Facetten bleibt die Hygiene, die auch bei Operationen oberstes Gebot ist: Um Krankenakten einzusehen, mussten Ärzte und OP-Schwestern deshalb bisher den sterilen Bereich des Operationssaals verlassen und sich danach wieder neu desinfizieren. Eine zeitintensive und risikoreiche Prozedur – für das OP-Personal und den Patienten. Damit ist nun Schluss: Im Auftrag des Medizintechnik-Unternehmens Karl Storz (MEDICA-Aussteller) hat das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI die „iPoint“-Technologie für die Medizintechnik entwickelt. Sie bildet die Grundlage für das Informationssystem „MI-Report“, der es Chirurgen ermöglicht, mittels berührungsloser Handgestik-Steuerung die Krankenakte des Patienten, einzelne Röntgenbilder oder Ultraschallaufnahmen über einen Bildschirm im OP auszuwählen. Mit Hilfe der „iPoint“-Technologie werden dabei die Handbewegungen des Chirurgen millimetergenau und in Echtzeit über Infrarotkameras aufgezeichnet.
Eine ebenfalls von den HHI-Forschern entwickelte Software wandelt die Handgesten dann in Computerbefehle um – ähnlich denen einer Maus. So können Ärzte blättern, zoomen und markieren, ohne Krankenakten oder Befunde zu berühren: gefahrlos und steril.
„Uns ist wichtig, dass sich Operateure und Pflegepersonal bei ihrer Arbeit sicher fühlen und in einem ruhigen Umfeld konzentriert arbeiten können. Das nehmen die Patienten ebenso wahr wie eine Erhöhung ihrer gefühlten und tatsächlichen Sicherheit“, betont Bernadette von Wittern, Marketing Managerin in der Karl Storz GmbH.“
Ähnliche Anstrengungen unternehmen auch Siemens Healthcare (MEDICA-Aussteller) und das französische Forschungsinstitut INRIA (Institut National de Recherche en Informatique et en Automatique, Paris) auf Basis der „Xbox“-Technologie, die eigentlich für Spielekonsolen entwickelt wurde.
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