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Die Schwerpunkte der molekularen Biomarker-Forschung haben sich in den letzten Jahren von den Proteinen auf die Nukleinsäuren verlagert. Das liegt vor allem an den gewaltigen Fortschritten der Nukleinsäure-Analytik wie Microarray-Technologien (so genannte „Biochips“) und „next generation sequencing", die einfach, rasch und kostengünstig durchgeführt werden können. Diese technologischen Voraussetzungen schaffen häufig Firmen, die als Aussteller bei der COMPAMED in Düsseldorf vertreten sind.
Aussichtsreich: Kombination von Biotechnologie und MEMS
So widmet sich zum Beispiel die iX-factory GmbH dem zukunftsträchtigen Trendthema BioMEMS. Diese Bio-Microelectromechanical Systems wurden insbesondere für Anwendungen in der medizinischen Diagnostik und Biotechnologie entwickelt. iX-factory hat sich auf BioMEMS als Bausteine in verschiedenen Lab-on-a-Chip-Systemen spezialisiert, bei denen die Beeinflussung von Flüssigkeiten durch vorbestimmte Kanäle, Erhitzung und Erkennung von Zellen und Biomolekülen durchgeführt werden kann. Diese Technologie unterstützt Forschung und Industrie dabei, Problemstellungen z.B. der molekularen Biologie effektiv zu lösen.
Moderne Reinräume und Anlagen ermöglichen die kundenspezifische Entwicklung und Produktion von MEMS-Bauelementen, wobei iX-factory auch kleine Stückzahlen in höchster Qualität liefert. „Bereits heute nimmt iX-factory an zahlreichen Produktentwicklungen im Bereich BioMEMS als technischer Dienstleister teil und wir sind immer wieder erstaunt darüber, welche Möglichkeiten sich durch die Kombination von Biotechnologie und MEMS ergeben. Durch unser breites Technologieportfolio und das fundierte Knowhow kann unser Team die an uns gestellten Anforderungen nachhaltig erfüllen und somit Industrie und Forschung gleichermaßen unterstützen“, betont Dominique Bouwes, Vorsitzender der Geschäftsführung von iX-factory.
Printed Electronics kommen
Immer größere Bedeutung im Gesundheitswesen erlangt auch der Bereich gedruckte Elektronik, der bereits in RFID-Chips eingesetzt wird. Die Funktransponder werden in Krankenhäusern und bei Medizinprodukten immer wichtiger, weil mit ihrer Einführung hohe Rationalisierungs- und Automatisierungspotenziale bei der Verfolgung, Dokumentation, Abrechnung und Nachbestellung verbunden sind. Zugleich lässt sich ein vollständiger, fallkostenbezogener Verbrauchsnachweis pro Patient, Operation, Station etc. führen.
RFID-Etiketten können unter anderem sicherstellen, dass Medikamente nicht gefälscht sind, dass mit ihnen sachgemäß umgegangen wird und dass sie korrekt ausgegeben werden. Mit „Printed Electronics“ lassen sich zudem Sensoren für biochemische Anwendungen, für Pflaster und Verpackungen herstellen.
Miniaturisierung elektronischer Produkte und Baugruppen
Eine der größten Herausforderungen in der Medizintechnik ist die Miniaturisierung elektronischer Produkte und Baugruppen bei gleichzeitig steigender Funktionsintegration. Die Elliptec Resonant Actuator AG betreibt als Kerngeschäft die Entwicklung und Produktion von kundenspezifischen und standardisierten Antriebssystemen auf Basis der Piezotechnologie, die auch für Medtec-Applikationen zur Verfügung stehen. Die intelligenten Lösungen reichen vom Handheld zur Hautstraffung über tragbare Alkoholmessgeräte bis hin zu professionellen Laserinstrumenten für die dermatologische Pharmakotherapie. Zu den Produkt-Highlights bei der COMPAMED 2012 zählt ein neues Hohlwellenmodul auf Piezotechnologie-Basis, das Elliptec erstmals auf der Messe präsentiert. Anwendungen finden die neuen Bauteile zum Beispiel in der medizinischen Optik bei Polaritätsänderung zum Drehen von Filtern, bei der Änderung der Lichtbrechung zur Prismenrotation sowie bei der Änderung der Lichtmenge zur Einstellung von Neutraldichte-Filtern.
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