Saint-Gobain Abrasives ist mit seiner Marke Norton langjähriger Partner von Medizintechnik-Herstellern. Der Spezialist bietet individuelle und auf den jeweiligen Prozess abgestimmte Schleiflösungen, die nicht nur entscheidend für die geforderte Oberflächenqualität und -genauigkeit der erzeugten Produkte sind, sondern gleichzeitig den hohen Erwartungen an die Wiederholgenauigkeit und Standzeit entsprechen.
Präzision und Qualität sind auch bei der Herstellung orthopädischer Knie- und Hüftimplantate von entscheidender Bedeutung.
(Bild: Saint-Gobain Abrasives)
Das Spektrum von Saint-Gobain Abrasives bedient unterschiedlichste Anwendungen und beginnt bei – scheinbar – einfachen Produkten, wie Injektionsnadeln. Die Blutabnahme gehört zum Alltag einer jeden Arztpraxis und jeder von uns musste sich schon einmal „piksen“ lassen. Wie unangenehm dieser „Piks“ durch die Haut für den Patienten wird, hängt dabei entscheidend von der Qualität der Injektionsnadel ab. Deshalb gelten für Medizinprodukte besonders hohe Qualitätsstandards und somit auch für deren Herstellung entsprechend strenge Anforderungen.
„Injektionsnadeln sind ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es auf die Präzision bei der Herstellung von Medizintechnik-Produkten ankommt“, so Rocco Santoro, Gebietsleiter und Anwendungstechniker bei Saint-Gobain Abrasives. „Denn ist die Nadelspitze nicht absolut gratfrei, kann der Einstich sehr schmerzhaft sein. Wir haben in Zusammenarbeit mit Medizintechnikern Schleiflösungen entwickelt, die die Anforderungen an glatte, homogene Oberflächen und sämtliche Formtoleranzen gewährleisten und die passgenau und individuell auf den Bedarf unserer Kunden ausgerichtet sind. Gleichzeitig helfen unsere Lösungen dabei, die Produktivität des gesamten Herstellungsprozesses zu steigern. Auch für die Bearbeitung weiterer medizintechnischer Produkte, beispielsweise orthopädische Knie- und Hüftimplantate, wo es ebenfalls auf höchste Präzision ankommt, bieten wir passende Schleiflösungen. Letztlich sorgen perfekt gefertigte medizinische Produkte für bessere Therapien und Anwendungen am Patienten und leisten damit einen Beitrag zur Gesundheitsförderung beziehungsweise besseren Genesung.“
Lösungen zum Trennen, Schleifen & Polieren von Injektionsnadeln
Um medizintechnische Produkte optimal zu bearbeiten und die erforderliche Qualität zu erreichen, sind verschiedene Prozessschritte und während dieser auch unterschiedliche Schleifwerkzeuge notwendig. „Bei der Auslegung der Spezifikation unserer Schleifwerkzeuge kommt es zunächst auf das Material und die Abmessungen des zu bearbeitenden Werkstücks an“, erläutert Santoro. „Unsere Kunden profitieren dabei auch von unserem langjährigen Know-how, um eine auf ihren Prozess angepasste, optimale Schleiflösung zu erhalten.“
Leistungsstarke, nicht verstärkte Trennscheiben für den Einsatz auf stationären Maschinen zum Trennen von Kanülen.
(Bild: Saint-Gobain Abrasives)
Ein wichtiger Schritt, speziell bei der Produktion von Injektionsnadeln, ist das Trennen der Kanülen. Diese werden in mehreren Arbeitsschritten durch Walzen, Schweißen und Ziehen auf den benötigten Durchmesser und die gewünschte Materialdicke gebracht und im Anschluss mit einer Trennscheibe auf die erforderliche Länge geschnitten. Um in diesem Prozess ein optimales Ergebnis zu erzielen, hält Norton für seine Kunden die leistungsstarken, nicht verstärkten Trennscheiben NrCo bereit. Diese sind für den Einsatz auf stationären Maschinen konzipiert und können je nach Art der Bindung unter trockenen oder nassen Bedingungen eingesetzt werden. Sie zeichnen sich durch einen verbrennungsfreien und schnellen, präzisen Schnitt sowie eine lange Standzeit bei hoher Zerspanungsleistung aus.
Im Schleifprozess von Injektionsnadeln, aber auch von Blut-Lanzetten oder Infusionssets, werden dann die Schneiden (innen) und Kanten (außen) der Kanülen bearbeitet. Hierbei ist die Wahl des Schleifwerkzeugs entscheidend für die Qualität der Oberflächenbeschaffenheit. Die Schneiden und Kanten müssen nach der Bearbeitung absolut gratfrei sein, da ansonsten beim Einsatz der Nadel ein erhöhter Druckschmerz entstehen kann und die Wundränder der Einstichstelle „ausfransen“, was wiederum die Wundheilung (der Einstichstelle) unnötig verlängern kann. Um diese gewünschte Qualität zu erreichen, empfiehlt Norton kunstharzgebundene Siliziumkarbid-Schleifscheiben mit einer Korngröße von 400 bis 600, die neben einem kühlen Schliff auch eine hervorragende Selbstschärfung bieten.
Für die finale Politur der Kanülen-Oberfläche bietet Norton auch nicht abrasive Polierbänder an. Die Bänder sind leicht zu handhaben und zu reinigen, besonders robust und widerstandsfähig. Sie rosten oder oxidieren nicht und lassen sich nass sowie trocken verwenden. Die Polierbänder sorgen für den perfekten Oberflächenglanz und sind wie die vorgenannten Werkzeuge exakt auf die Bearbeitung von Injektionsnadeln abgestimmt.
Orthopädische Implantate – vom Profilschleifen zum perfekten Finish
Präzision und Qualität sind auch bei der Herstellung orthopädischer Knie- und Hüftimplantate von entscheidender Bedeutung. Um die Oberfläche optimal zu schleifen und die gewünschte Profilierung einzubringen, bietet Norton Winter mit Vitron 7 eine leistungsstarke keramische cBN-Hochleistungslösung der neuesten Generation. Die Scheiben werden dabei auftragsbezogen gefertigt und zeichnen sich durch eine gleichmäßige Verteilung und Belastung der einzelnen cBN-Schleifkörner im Schleifbelag aus.
Um den Implantaten den finalen Schliff zu geben, steht mit Norton NORaX ein leistungsstarkes und langlebiges Schleifband mit Mikrostruktur zur Verfügung. Die feine 3D-Struktur der flexiblen Schleifbänder ermöglicht dank gleichmäßiger Abnutzung die Freisetzung neuer, scharfer Schleifkörner, wodurch eine um bis zu fünfmal höhere Standzeit im Vergleich zu traditionellen Bändern erreicht wird.
Geschätzter Systemanbieter
Norton bietet eine Vielzahl individueller und passgenau auf den jeweiligen Prozess und die Kundenanforderungen abgestimmter Schleiflösungen für die Bearbeitung medizinischer Produkte. Um mit dem jeweiligen Werkzeug im Fertigungsprozess maximale Effizienz und die gewünschte Werkstückqualität zu erreichen, wird die Einstellung an der Maschine und die Optimierung des Prozesses durch die erfahrenen Anwendungstechniker begleitet und gemeinsam mit dem Kunden vor Ort definiert. Santoro: „Als Systemanbieter entwickeln und bieten wir unseren Kunden aus der Medizintechnik ein komplettes Portfolio für die schleiftechnische Bearbeitung ihrer Produkte. Unser starkes Team aus Forschung und Entwicklung, Produktmanagement und Anwendungstechnik steht in intensivem Austausch mit unseren Kunden, damit diese auch zukünftig immer die passende Schleiflösung anbieten können. Das wissen und schätzen unsere Kunden und Ansprechpartner in der Medizintechnik.“
Stand: 08.12.2025
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