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Wie die Medizin von modernen 3D- und 4K-Technologien profitiert

| Redakteur: Peter Reinhardt

Zu den ersten kompatiblen Produkten von Sony mit der hohen Auflösung zählt der medizinische 4K-Monitor LMD-X310MD mit 31 Zoll.
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Zu den ersten kompatiblen Produkten von Sony mit der hohen Auflösung zählt der medizinische 4K-Monitor LMD-X310MD mit 31 Zoll. (Bild: Sony)

3D- und 4K-Bilder haben nicht nur das Kino und das heimische Wohnzimmer erobert. Auch im medizinischen Bereich gewinnen moderne Bildtechnologien immer mehr an Bedeutung. Denn High-end-Displays sind wertvolle medizinische Hilfsmittel.

Die Visualisierung im medizinischen Bereich schreitet kontinuierlich voran – von analog über digital und HD zu 3D und nun zu 4K. Denn moderne Displays sind wertvolle medizinische Hilfsmittel – ob mit der besseren Tiefenwahrnehmung eines 3D-Bildes oder dem höheren Kontrast, der besseren Auflösung und Detailtreue der 4K-Technologie. Sowohl die 3D- als auch 4K-Bildgebung bieten Vorteile für medizinische Anwendungen und können in Kliniken problemlos koexistieren.

Bessere Tiefenwahrnehmung bei Operationen

3D-Systeme bieten eine verbesserte Tiefenwahrnehmung bei Operationen, Schulungen oder der Lehre. Ärzte profitieren von Visualisierungen auf einem Niveau, das in 2D nicht möglich war. Zudem bietet die Aufnahme und Wiedergabe von 3D Chirurgen im Vergleich zu 2D eine sehr realistische Tiefenschärfe, die sie durch den Eingriff leitet.

So eignet sich beispielsweise das 3D-Head-Mount-Display HMS-3000MT von Sony für umfassende chirurgische Schulungen. Die Universität La Sapienza in Rom kam bei ihren Tests des Systems kürzlich zu dem Schluss, dass die Nutzung von 3D „einen riesigen Fortschritt in der Bildtiefe, Handhabung, Detailgenauigkeit und Schnitt-Naht-Zeit darstellt“.

Integriertes 4K-Portfolio für die Medizin

Auch Bilder in 4K-Auflösung schaffen neue Möglichkeiten zur Visualisierung in medizinischen Anwendungen. Mit einer vier Mal höheren Auflösung als Standard-HD sind nahezu pixelfreie Bilder möglich, die die Tiefenwahrnehmung der Chirurgen und ihrer Teams weiter verbessern. Gerade bei minimal-invasiven, mikrochirurgischen Eingriffen wie in der Neurologie und Augenheilkunde, der allgemeinen Chirurgie sowie bei Schulungen und der Lehre sind Bildschärfe, Auflösung und Detailtreue von 4K-Bildern extrem wichtig.

Endoskopische 4K-Kamerasysteme sind bereits auf dem Markt erhältlich. Zu den ersten kompatiblen Produkten von Sony mit der hohen Auflösung zählt der medizinische 4K-Monitor mit 31 Zoll (LMD-X310MD) und 55 Zoll (LMD-X550MD). Für 2016 plant Sony die Vorstellung eines medizinischen 4K-Recorders, eines medizinischen IP-Konverters und einer 4K-Version des hauseigenen Content-Management-Systems. So entstehen nach und nach ein integriertes 4K-Portfolio und ein vollständiger medizinischer Workflow für 4K via IP.

Visualisierung schafft Raum für Workflow-Optimierungen

Mit 4K-Displays können Ärzteteams vier verschiedene Full-HD-Signale (1.920 x 1.080) als Splitscreen auf einem Display anzeigen und somit verschiedene Quellen gleichzeitig nutzen, beispielsweise eine endoskopische Kamera, eine Raumkamera, radiologische Dokumente und die Vitalparameter der Patienten. Dies ist ein wichtiger Vorteil, denn aktuell erhältliche HD-Monitore könnten nur ein Viertel der HD-Auflösung in jedem Quadranten erreichen.

Medizintechnik profitiert von Kompetenzen im 4K-Broadcasting

Wie viele der medizinischen Produkte von Sony basieren auch die neuen Technologien auf der Kernkompetenz des Unternehmens im Bereich 4K-Broadcast. Sie ist die Grundlage der Entwicklungen zur 4K-Visualisierung im OP sowie in vielen anderen medizinischen Einrichtungen. 4K-Kameras von Sony werden aktuell beim Dreh von Spielfilmen, Fernsehshows, Dokumentationen, Werbungen, Videos und Sportsendungen eingesetzt. 4K-Technologien von Sony haben sich zudem bereits bei der digitalen Kinoprojektion, bei Sportübertragungen, Live-Events und 4K-Fernsehern für den Heimgebrauch bewährt.

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