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K 2013

Was können Kunststoffe in der Medizintechnik heute?

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Die ersten Kontaktlinsen waren aus Plexiglas

Früh schon wurden Kunststoffe in der Medizintechnik eingesetzt, noch bevor die synthetische Materie ab Mitte des vorigen Jahrhunderts am Markt erste Erfolge verbuchte. Bereits 1936 fertigte William Feinbloom in den USA erste Kontaktlinsen aus Polymethylmethacrylat (PMMA), einem Kunststoff, der unter dem Markennamen Plexiglas Karriere machte. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts werden Kunststoffe zunehmend auch für die Fertigung von Prothesen verwendet. Aktuell wird auf leistungsfähige Verbundkonstruktionen aus Kunststoff und Carbonfasern (CFK) gesetzt, um solch außergewöhnliche Prothesen wie beim „Blade Runner“, dem Südafrikaner Oscar Pistorius, zu realisieren.

Das macht deutlich: Die Ansprüche an die Kunststoffe, wie sie in der Medizintechnik eingesetzt werden, sind hoch und sie steigen. Neuartige Kreationen der Polymerchemie, z.B. verbesserte Silikonelastomere, antimikrobiell konditionierte Thermoplaste sowie die Möglichkeiten der Nanotechnologie erweitern nicht nur die Vielfalt der Applikationen. Optimieren lassen sich auf diesem Weg auch die Eigenschaften der Produkte wie ihre Verarbeitbarkeit oder ihre Resistenz gegen den Befall von Pilzen und Bakterien.

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Generative Fertigung kommt ohne Werkzeug aus

Rapid Prototyping (RP), die Zauberformel aus dem Baukasten moderner und schneller Fertigungsmethoden, eröffnet neue Chancen, kurzfristig Musterbauteile zu liefern, damit den Entwicklungsprozess zu beschleunigen oder via Rapid Manufacturing (RM) gleich kleinere Serien zu produzieren, lediglich aus den CAD-Daten und ganz ohne Werkzeug. Ideal speziell für die Medizintechnik, wo es bei oft kurzen Lebensphasen der Produkte auf die schnelle Umsetzung von neuen Ideen entscheidend ankommt.

Mehr über die Kunststoffe in der Medizintechnik lässt sich übrigens auch auf der Compamed vom 20. bis 22. November erfahren, die in Kombination mit der Fachmesse Medica in diesem Herbst ebenfalls in Düsseldorf stattfindet. Oder bereits einen Monat früher, vom 16 bis 23. Oktober auf der K 2013, wo sich in den Hallen der Maschinenbauer mehr auch über die jüngsten Entwicklungen in der Herstellung der Medizinprodukte per Spritzgießautomat, Extruder, Laserschweißer erfahren lässt.

Kontakt:

Messe Düsseldorf GmbH

D-40474 Düsseldorf

www.k-online.de

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