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Stadtmagazin „Der Würzburger“ Vogel-Azubis spenden 16.500 Euro

| Redakteur: Peter Reinhardt

In eigener Sache: Die Auszubildenden der Würzburger Medienakademie haben in diesem Jahr zum 31. Mal in Folge das Stadtmagazin „Der Würzburger“ produziert. Schwerpunktunternehmen sind die Vogel Business Media GmbH & Co. KG, in der unter anderem Devicemed erscheint und Arvato Vogel Druck.

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Spendenübergabe aus dem Erlös des Stadtmagazins „Der Würzburger“ an drei gemeinnützige Organisationen. In der hinteren Reihe von links: Günter Schürger, Geschäftsführer, Dr. Kurt Eckernkamp, Aufsichtsratsvorsitzender und Dr. Gunther Schunk, Corporate Communications – alle drei Vogel Business Media.
Spendenübergabe aus dem Erlös des Stadtmagazins „Der Würzburger“ an drei gemeinnützige Organisationen. In der hinteren Reihe von links: Günter Schürger, Geschäftsführer, Dr. Kurt Eckernkamp, Aufsichtsratsvorsitzender und Dr. Gunther Schunk, Corporate Communications – alle drei Vogel Business Media.
(Bild: Untch/Vogel Business Media)

Den gesamten Anzeigenerlös in Höhe von 16.500 Euro spendeten die Auszubildenden am 13. Juni 2016 für gemeinnützig Zwecke. „Der Grundstein dieses Projekts ist die Vermittlung von Verantwortungsgefühl“, erläutert Günter Schürger, Geschäftsführer Vogel Business Media: „Zum einen sind die Auszubildenden selbst vollumfänglich für den Erfolg ihres Projektes verantwortlich und müssen zugleich engagierte Macher sein. Zum anderen haben Sie dabei die Möglichkeit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, indem sie auswählen, welche gemeinnützigen Organisationen sie unterstützen wollen. Das Projekt ist ein tolles Aushängeschild für unser Unternehmen und war wieder ein voller Erfolg.“

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Drei regionale Hilfsprojekte profitieren vom Rekorderlös

Mit 16.500 Euro wurde in diesem Jahr ein neuer Rekorderlös erzielt, von dem gleich drei regionale Hilfsprojekte profitieren:

  • 9.000 Euro gehen an den Kiwi e.V., eine Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder auf der Würzburger Intensivstation. „Wir begleiten Eltern und Angehörige in schwierigen Phasen und in Momenten der Verzweiflung“, erklärt Ina Schmolke, Vorsitzende des Kiwi-Vereins, „und wollen unbürokratische Hilfe an Betroffene weitergeben.“ Die großzügige Spende soll für eine durch Kiwi finanzierte Seelsorgerin und die Elternwohnung verwendet werden.
  • 5.000 erhält das Projekt „Willkommen mit Musik“. Das Projekt will Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, die Möglichkeit geben, ihre Erlebnisse durch Musik zumindest für eine gewisse Zeit zu vergessen. Ziel ist einerseits die Auflockerung des Alltags in Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete und andererseits, spielerisch Berührungspunkte mit der neuen Umgebung zu schaffen. Jonas Hermes, Jazzbass-Student der Hochschule für Musik Würzburg und Initiator des Projektes, sieht die Spende als Auszeichnung und als Bestätigung des Projektes: „Nachdem in direkter Nachbarschaft zur Musikhochschule eine Aufnahmeeinrichtung für Geflüchtete gegründet wurde, entstand unsere Idee. Wir wollen Kindern ermöglichen, wöchentlich und auf hohem Niveau Musik zu machen.“
  • 2.500 Euro erhalten die Heuchelhofer Hände – ein Zusammenschluss ehrenamtlicher Helfer, die versuchen, den Aufenthalt der Flüchtlinge in der Unterkunft am Heuchelhof schöner zu gestalten. Das Projekt wird durch die Getsemane Kirche am Heuchelhof unterstützt: „Integrationsbegleitung ist zunehmend wichtig geworden. Es kommt uns auf Begegnung und Sprache an. Genau dafür wird die Spende eingesetzt“, freut sich Pfarrer Max von Egidy über die Zuwendung. „Es haben sich viele Freundschaften entwickelt und wir befinden uns mittlerweile in einem Stadium, wo es um Jobsuche und Kontakte in den Arbeitsmarkt geht. Wir sind überzeugt, dass das der Weg ist, um hier richtig ankommen zu können“, ergänzt Helferin Anne Hasenauer.

Gemeinsam Gutes tun

Initiator des Azubi-Magazins war vor 31 Jahren Dr. Kurt Eckernkamp, der heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Vogel Medien Gruppe, der bei der Spendenübergabe auf die Grundidee der Initiative verwies.

Das Projekt „Der Würzburger“ ist nicht nur ein Zugewinn für die Auszubildenden selbst, die authentische Erfahrungen in den Bereichen Redaktion, Anzeigenverkauf und Layout sammeln können. Darüber hinaus können sie durch das Projekt auch einen gesellschaftlichen Mehrwert erreichen und etwas Gutes bewirken. Diese Verbindung aus Lernen und Helfen ist seit der ersten Ausgabe vor 31 Jahren zu einer gelebten Tradition geworden. Bemerkenswert ist, dass das Stadtmagazin trotz jährlich wechselnder Redaktionen über die Jahre hinweg noch an Popularität gewinnen konnte.

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