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8. Ersatzteile (Serie: Life Cycle Medizinprodukte) Technik und Ökonomie der Ersatzteilbevorratung

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Trotz regelmäßiger Wartung können bei medizintechnischen Systemen Störungen auftreten und Reparaturen erforderlich werden. Schnell verfügbare Ersatzteile reduzieren dann entstehende Ausfallzeiten. Viele Ersatzteile für verschiedene Produkte vorzuhalten, ist aber eine logistische und kostenintensive Herausforderung.

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Andreas Bätzel, ZVEI: „Der optimale Zeitpunkt zur Reinvestition ist vor allem eine Frage der Ökonomie.“
Andreas Bätzel, ZVEI: „Der optimale Zeitpunkt zur Reinvestition ist vor allem eine Frage der Ökonomie.“
(Bild: ZVEI)

Zudem wechseln zugelieferte elektronische Komponenten durch fortschreitende Produktentwicklungen häufig. Dies betrifft auch das Zusammenspiel von bestehender Hardware mit immer neuen Softwareversionen. Da Innovationszyklen meist deutlich kürzer als die Lebenszyklusdauer sind, bestimmen sinnvolle Kompromisse die Ersatzteilbevorratung. Die Verfügbarkeit variiert dabei je nach Produkt, Anwendungsgebiet und Hersteller. Alternativ zum Original-Ersatzteil kommen Aufrüstung, Teilenachbau oder aufbereitete Teile in Frage. Für Betreiber heißt das, in langfristiger Abstimmung mit Anbietern eine durchgängige Instandhaltungsstrategie mit planmäßiger Teilhabe am Entwicklungsfortschritt sowie letztlich einer Neubeschaffung zu entwickeln. Der optimale Zeitpunkt für eine Reinvestition ist vor allem eine Frage der Ökonomie.

Kontakt:

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V.

D-60528 Frankfurt/Main

www.zvei.org

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