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Universitätsmedizin Mainz Start der digitalen Zukunft an der Universitätsmedizin Mainz

| Redakteur: Julia Engelke

Mit der Eröffnung des Gutenberg Health Hub (GHH) hat die Universitätsmedizin Mainz vergangene Woche einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft getan. Der GHH soll ein Ort der wechselseitigen Vernetzung und kreativer Ideen werden.

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Mit der Eröffnung des Gutenberg Health Hub will die Universitätsmedizin Mainz in die digitale Zukunft starten.
Mit der Eröffnung des Gutenberg Health Hub will die Universitätsmedizin Mainz in die digitale Zukunft starten.
(Bild: Peter Pulkowski / Universitätsmedizin Mainz)
  • Marktplatz für digitale Innovationen
  • Vernetzung von Wissenschaft, Start-ups und Partnern im Gesundheitsweisen
  • Patientendaten besser und zentral nutzbar machen

Die Zukunft beginnt jetzt: Als Motor der digitalen Transformation ist der Gutenberg Health Hub (GHH) ein Ort der wechselseitigen Vernetzung und kreativer Ideen. Schon bei der Eröffnung vergangene Woche war die Zukunft im GHH zu besichtigen – als etwa eine Patienten-App zur Basisanamnese oder eine hochintelligente Software zur schnellen und besseren Erkennung von Gewebetumoren mithilfe künstlicher Intelligenz vorgestellt wurden.

Heike Raab, Staatssekretärin für Medien und Digitales, zeigte sich begeistert und fand klare Worte: „Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz gratuliert der Universitätsmedizin zu ihrer tollen Idee. Der Gutenberg Health Hub ist ein hervorragendes Beispiel für die interdisziplinäre Vernetzung und die Verbindung von Wissenschaft, Start-ups und den Partnern im Gesundheitsweisen.“ PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, freute sich für die lobenden Worte und ergänzte: „Die Universitätsmedizin braucht einen Marktplatz für digitale Innovationen – und genau das wird der Gutenberg Health Hub sein.“

Patientendaten besser und zentral nutzbar machen

Beim Aufbau des GHH stützt sich die Universitätsmedizin Mainz auf Erfahrungen, die sie als Teil des MIRACUM-Konsortiums (Medical Informatics in Research and Care in University Medicine) erworben hat. In diesem Kontext werden beispielsweise klinische Befunde, bildgebende Diagnostik sowie genetische und molekulare Untersuchungen der beteiligten Standorte aus Krankenversorgung und Forschung zusammengeführt. Das Konsortium hat das Ziel, mit innovativen IT-Lösungen Patientendaten für die Forschung und die Patientenversorgung besser und zentral nutzbar zu machen.

In die Arbeit des GHH fließen auch Expertise und Erkenntnisse von Wissenschaftlern der Gutenberg-Gesundheitsstudie (Gutenberg Health Study) zur Generierung, Analyse und Interpretation hochdimensionaler Daten ein: In der bevölkerungsbasierten Langzeitstudie der Universitätsmedizin Mainz werden umfassende, hochstandardisiert erhobene Biodaten von mehr als 15.000 Probanden aus einer Bevölkerungsstichprobe in vielen Hunderten Forschungsprojekten analysiert, um die Entwicklung und die komplexen Verläufe von Volkserkrankungen zu erforschen.

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