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Technologie-Tage bei Arburg

Spritzgießmaschinen für die Medizintechnik

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Beispiel 4 : Medizinisches Anschlussstück

Ein hybrider Allrounder fertigt Anschlussstücke aus POM in hohen Serienstückzahlen für die Medizintechnik. Das Exponat der neuen hybriden Baugröße 630 H verfügt über einen lichten Säulenabstand von 630 x 630 Millimeter und eine servoelektrische Kniehebel-Schließeinheit mit 2.500 kN Schließkraft. Die Schließeinheit zeichnet sich durch schnelle, dynamische Werkzeugbewegungen, sehr kurze Trockenlaufzeiten und hohe Präzision aus. Die neue Baugröße ist genau auf die Anforderungen dieser High-End-Spritzteile zugeschnitten und produziert diese effizient zu wirtschaftlichen Stückkosten. Zum Einsatz kommt ein 32-fach-Werkzeug der Firma Kebo, Schweiz. Das Spritzteilgewicht liegt bei rund 1,8 Gramm, die Zykluszeit bei 10 Sekunden. Über eine Selektiereinheit werden Angüsse und Bauteile voneinander separiert.

Beispiel 5: Babyschnuller

Last not least werden auf einer Allrounder 270 S Babyschnuller aus Silikon im Zwei-Komponenten-Spritzguss hergestellt. Dafür ist die Anlage mit einer LSR-Dosieranlage und Vakuumtechnik ausgestattet. Die Druckaufzeichnung erfolgt im LSR-Zylindermodul. Teilegewicht: 9,8 g, Zykluszeit 35 s. Das Werkzeug hierfür stammt von Emde.

Querschnitt der kunststoffverarbeitenden Medizintechnikbranche

Mit dem was Arburg zu bieten hat, erwartet Sven Kitzlinger bis zum Ende der Technologie-Tage auch in diesem Jahr wieder einen Querschnitt der gesamten kunststoffverarbeitenden Medizintechnikbranche in Loßburg begrüßen zu dürfen. Ohnehin hat die Medizintechnik eine große Bedeutung für den Spritzgießmaschinenhersteller: „Rund 20 bis 25 Prozent unserer Maschinen gehen in diese Branche“, so der für den Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer Helmut Heinson.

Kontakt:

Arburg GmbH + Co KG

D-72286 Loßburg

www.arburg.com

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