Um eine schnellere Krebsdiagnose und Krebsbehandlung zu ermöglichen uns so die Überlebenschance von Patienten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu erhöhen, erweitern Siemens Healthineers und City Cancer Chanlllenge den Umfang ihrer Partnerschaft. Dabei bauen die beiden Unternehmen auf ihre bestehende Zusammenarbeit auf.
„Nur wenn wir uns langfristig für lokal getriebene und global unterstützte Krebslösungen einsetzen, nähern wir uns dem Ziel, einen gleichberechtigten Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Krebsbehandlung für alle zu ermöglichen“, sagt Bernd Montag, Vorstandsvorsitzender von Siemens Healthineers.
(Bild: Siemens Healthineers)
Die Erweiterung der Partnerschaft zwischen Siemens Healthineers und City Cancer Chanlllenge (C/Can) baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen C/Can und Varian auf. Varian, ein Unternehmen von Siemens Healthineers, fokussiert sich auf die Krebsbehandlung. Siemens Healthineers stellt im Rahmen der Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren eine Summe von fünf Millionen Franken bereit, um Lücken innerhalb des Patientenpfades von den ersten Krebssymptomen über die Diagnose bis hin zur Behandlung zu schließen, den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Krebsbehandlung sowie die gesundheitliche Chancengleichheit der Geschlechter zu verbessern.
C/Can arbeitet mit städtischen Akteuren aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen, um den Zugang zur Krebsbehandlung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von Grund auf zu verbessern. Die Organisation betreut derzeit Projekte in 14 Städten in Nord- und Südamerika, Afrika und Asien. Siemens Healthineers wird sein Know-how in den Bereichen Technologieinfrastruktur und Digitalisierung einbringen, um das Patientenmanagement zu verbessern und die Qualität der Krebsbehandlung zu verfolgen.
Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Ergebnisse und die Chancengleichheit bei der Krebsbehandlung auf vier Arten zu verbessern:
Minimierung der Zeitspanne von den ersten Symptomen bis zur Diagnose,
Schulung der Arbeitskräfte,
Technologie für das Patientenmanagement und
mehr Frauen dabei helfen, Führungspositionen im Gesundheitswesen zu übernehmen.
Anzahl der Krebstoten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen steigt
Bei der Reduzierung der Krebstodesfälle in Ländern mit hohem Einkommen wurden bereits große Fortschritte erzielt, wobei allein die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs zwischen 1990 und 2020 [1] um 40 Prozent zurückging. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation steigen die Sterblichkeitsraten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen jedoch, da die Bevölkerung wächst und immer älter wird. Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, die die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen vor Ort am besten verstehen ist hierbei entscheidend.
Die Partnerschaft hat sich im Laufe der Jahre auf die Zusammenarbeit in den Bereichen Krebsbehandlung, Diagnostik, digitale Gesundheit und Patientenmanagement ausgeweitet. In der kolumbianischen Stadt Cali sind Fortschritte bei der Verkürzung der Zeit von den ersten Symptomen bis zur Krebsdiagnose zu erkennen. In dieser ersten Phase wird die Diagnose früher bestätigt, sodass wiederum die Behandlung früher eingeleitet werden kann.
Erweiterte Zusammenarbeit fokussiert sich auf Frauen
Die erweiterte Partnerschaft, die Bernd Montag, Vorstandsvorsitzender von Siemens Healthineers, und Isabel Mestres, Geschäftsführerin von C/Can, am Rande des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums in Davos am 17. Januar unterzeichnet haben, konzentriert sich auch auf Krebserkrankungen bei Frauen und die Führung von Frauen in der Krebsbehandlung, um die gesundheitliche Chancengleichheit zu verbessern. Laut einem neuen WEF-Bericht verbringen Frauen durchschnittlich 25 Prozent mehr Zeit ihres Lebens in schlechter Gesundheit als Männer, was ihre Teilhabe sowohl an der Gesellschaft als auch an der Wirtschaft einschränkt.
Darüber hinaus werden die beiden Organisationen Schulungsprogramme in Diagnostik und Strahlentherapie entwickeln, um sicherzustellen, dass medizinisches Fachpersonal über die Fähigkeiten verfügt, die für eine qualitativ hochwertige Versorgung erforderlich sind. Sie werden das Cali-Projekt auch auf die umliegende Region Valle de Cauca ausdehnen, und die gewonnenen Erkenntnisse werden in bestehende und zukünftige Projekte einfließen.
Stand: 08.12.2025
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