Anbieter zum Thema
Risiken bewerten und Handlungsbedarf ermitteln
Die Lösung liegt in einem interaktiven Scoresystem, das in die Branchensoftware integriert ist und direkt auf Lieferanten und Stücklisten zugreifen kann. Für die Überprüfung der RoHS-Konformität von Lieferanten und Artikeln werden verschiedene Risikofelder abgefragt. Die Antworten bilden dabei jeweils die Risikobewertung ab. Für jede Antwort werden Punkte vergeben, die in einem System individuell gewichtet werden können. Je höher der Score, also die Summe der Punkte, desto höher ist das Risiko, die RoHS-Anforderungen nicht zu erfüllen.
Fragen an Lieferanten sind beispielsweise der Wissensstand zum Thema RoHS, die Produktqualität beziehungsweise die Lieferantenbewertung oder auch die strategische Relevanz – sprich: Gibt es alternative Bezugsmöglichkeiten? Kriterien für Artikel sind beispielsweise das Material, die Oberflächenbehandlung oder die Komplexität des Artikels.
Zusammengefasst zeigt der Score so auf einen Blick, ob Handlungsbedarf besteht und wie umfangreich die erforderlichen Maßnahmen ausfallen. Abhängig vom Scorewert schlägt das System eine Kombination unterschiedlicher Maßnahmen vor, mit denen die RoHS-Konformität erreicht oder verbessert werden soll. Die Bandbreite reicht dabei von Materialdeklaration über Konformitätserklärungen auf Lieferdokumenten oder den Nachweis einer ISO-13485-Zertifizierung bis hin zu Qualitätssicherungsvereinbarungen oder Audits beim Lieferanten.
Die Schreiben an die Lieferanten erfolgen direkt aus der Branchensoftware. Dort lassen sich auch Zertifikate und Konformitätserklärungen direkt den jeweiligen Lieferanten oder auch Artikeln zuordnen. Vorgänge lassen sich zudem auf Wunsch auf Wiedervorlage setzen, so dass die Einhaltung von Terminen und Fristen komfortabel überwacht werden kann.
Weiterlesen auf der nächsten Seite
(ID:43577615)
