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Telepräsenz in der Radiologie Pilotprojekt soll MTRAs entlasten

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Röntgen aus dem Homeoffice. Was wie ein Marketing-Gag klingt, soll schon bald Realität sein. Erfahrene Experten sollen künftig ihre Kollegen via Telepräsenz entlasten und Versorgungsengpässe ausräumen.

Künftig sollen MTRAs in Echtzeit Unterstützung via Telepräsenz erhalten können.(©  greenbutterfly - stock.adobe.com)
Künftig sollen MTRAs in Echtzeit Unterstützung via Telepräsenz erhalten können.
(© greenbutterfly - stock.adobe.com)

Der Gesundheitsgerätehersteller Philips und die Hamburger Klinikgesellschaft Asklepios werden in Kürze ein gemeinsames Radiology Operations Command Center (ROCC) umsetzen. Dabei handelt es sich um ein – in Deutschland bisher ungenutztes – Konzept, bei welchem erfahrene Fachkräfte – ortsunabhängig – medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRAs) im Bedarfsfall aus der Ferne und in Echtzeit bei Behandlungen unterstützen können.

Das ROCC soll dabei nicht nur radiologische Gerätschaften des Herstellers Philips unterstützen, sondern es sollen herstellerunabhängig ein Gros aller eingesetzten medizinischen Geräte innerhalb des Feldes der Radiologie bedient werden können. Als großen Vorteil rechnen sich Philips und Asklepios eine signifikant verringerte Ausfallquote und eine erhöhte Auslastung der Geräte und damit ein größeres Patientenvolumen aus. Einen weiteren Vorteil sehen die beiden Partner in einer Ausweitung des Expertenpools. Dadurch sollen auch kleinere Einrichtungen dazu befähigt werden, anspruchsvolle Diagnosen und Eingriffe zu realisieren.

Zu Beginn der Pilotphase sollen zunächst die Hamburger Standorte von Asklepios an das ROCC angebunden sein. Perspektivisch möchte der Gesundheitsdienstleister jedoch alle deutschen Standorte integrieren.

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Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.healthcare-digital.de.

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