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Am 15. März wurde der Perseus A500 mit dem begehrten Red Dot Award „best of the best“ in der Kategorie „Life Science und Medizin“ ausgezeichnet. Der Designpreis wird für wegweisende Gestaltung vergeben und ist die höchste Auszeichnung im Red Dot Award „Product design“.
Nutzerfreundliches Design erleichtert Arbeitsabläufe
Corpus-C und Dräger Medical investierten viel Zeit in Marktuntersuchungen, Kontext- und Workflowanalysen sowie Nutzerbefragungen, um bestmöglich die Erwartungshaltungen der Anwender zu verstehen. In mehreren Workshops und Kreativübungen wurde herausgearbeitet, welche Ansätze mit dem neuen Anästhesiegerät verfolgt werden sollen. „Dazu gehörten zum Beispiel auch Vergleiche mit völlig anderen Branchen wie dem Automobil-Bereich“, berichtet Michael Wilkening, Head of Product Management Anesthesiology bei Dräger Medical. Ziel der Medical Designer ist es dabei stets, die Komplexität medizinischer Arbeitsabläufe mithilfe eines nutzerfreundlichen Designs zu reduzieren. Basis für die Realisierung des neuen Arbeitsplatzdesigns des Perseus A500 waren deshalb Erkenntnisse, die Corpus-Caus der Beobachtung und Befragung von Anästhesisten und Pflegekräften bei der täglichen Arbeit gewonnen hatte. Nur so konnte letztendlich die gewünschte Anwenderfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit hinsichtlich Hygiene, Ergonomie und Funktionalität erreicht werden.
Betriebssicher auch in Stresssituationen
„Im OP herrscht oft Platzmangel, die Größe eines Gerätes ist deshalb ein entscheidendes Kriterium und geht bei vielen Geräten zu Lasten der Flexibilität. Beim Perseus A500 lassen sich Hardware, Ablageflächen und Stauräume in über 100 Varianten kombinieren, ohne dass der Arbeitsplatz zu viel Raum beansprucht“, erläutert Sebastian Maier. Die Gebrauchstauglichkeit des Arbeitsplatzes wird durch mehrere Faktoren sichergestellt. Ein optimales Platzmanagement ist dabei zentral. Während die tatsächliche Arbeitsfläche große Dimensionen zulässt, kann zusätzliches Equipment platzsparend montiert werden. Eine zentrale Bedienung der Atemgase erlaubt ein patientennahes Arbeiten, das ausgefeilte Kabelmanagementsystem verhindert Verzögerungen und beseitigt Fehlerquellen. Unterschiedliche Griffmöglichkeiten erlauben den leichten Transport und eine exakte Justierung. Das erhöht zusätzlich die Betriebssicherheit – gerade in Stresssituationen.
Schlanker Aufbau dank Backbone-Prinzip
Alleinstellungsmerkmal und tragendes Element des Perseus A500 ist das „Backbone-Prinzip“, zu Deutsch Rückgrat: eine vertikale Gerätesäule, die den schlanken Aufbau des Arbeitsplatzes sicherstellt. Ein horizontales Fahrgestell mit vier Rollen ist einem Doppel-T-Träger nachempfunden und umklammert das untere Ende der Säule. Frontseitig ist der Arbeitstisch, der zugleich die wesentlichen Baugruppen beinhaltet, mit nutzerfreundlich abgerundeten Kanten montiert.
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