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Herausforderung Preisgestaltung
Wie bestimmt man den Wert eines neuen Medizintechnikprodukts?

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Marquardt 4 min Lesedauer

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Ein neues Medizintechnikprodukt ist bereit für die Markteinführung. Aber zu welchem Preis soll es angeboten werden? Die im Beitrag besprochenen Pricing-Methoden helfen bei der Preissetzung.

Bei der Preissetzung spielt der Mehrwert des Produkts eine zentrale Rolle.(Bild:  © cacaroot – stock.adobe.com)
Bei der Preissetzung spielt der Mehrwert des Produkts eine zentrale Rolle.
(Bild: © cacaroot – stock.adobe.com)

Ein neues Medizinprodukt ist fertig entwickelt, geprüft und bereit für den Verkauf. Jetzt fehlt nur noch der richtige Preis – und dieser sollte richtig gesetzt sein. Im einfachsten Fall gibt die Erstattung eine direkte Referenz. Ist das nicht der Fall, orientieren sich Medizintechnikunternehmen zu häufig bei der Preisfindung an den Preisen des direkten Wettbewerbs oder an den Kosten, sie betreiben so genanntes „Cost-Plus-Pricing“. Außer Acht wird dann der eigentliche Mehrwert des Produkts gelassen. Gerade bei Produkten, die Kunden einen wirklichen Mehrwert bieten, ist die Kenntnis über deren Zahlungsbereitschaft aber zentral. Dieses so genannte „Value Pricing“ stellt für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Die folgenden Pricing-Methoden können bei der Erhebung des Wertes entlang der Zahlungsbereitschaft helfen.