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3D-Druck Personalisierte Gesichtsimplantat-Fertigung direkt am Patientenbett

Quelle: Pressemitteilung 3D Systems 2 min Lesedauer

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Erstmals wurde ein Gesichtsimplantat aus PEEK direkt am Point-of-Care 3D-gedruckt – mit dem EXT 220 MED von 3D Systems.

Die reinraumtaugliche Architektur des EXT 220 MED von 3D Systems sowie die optimierten Nachbearbeitungsprozesse ermöglichen die effiziente Produktion patientenspezifischer Medizinprodukte direkt im Krankenhaus. (Bild:  3D Systems)
Die reinraumtaugliche Architektur des EXT 220 MED von 3D Systems sowie die optimierten Nachbearbeitungsprozesse ermöglichen die effiziente Produktion patientenspezifischer Medizinprodukte direkt im Krankenhaus.
(Bild: 3D Systems)

3D Systems hat in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel (Schweiz) erstmals ein MDR-konformes, 3D-gedrucktes Gesichtsimplantat aus PEEK mithilfe der Point-of-Care-Lösung des Unternehmens entworfen und gefertigt. Prof. Florian Thieringer und Dr. Neha Sharma entwickelten gemeinsam mit ihrem Team aus biomedizinischen Ingenieuren ein patientenspezifisches Implantat, das mit der Technologie und Fertigungsexpertise von 3D Systems umgesetzt wurde. Das Implantat kam im Rahmen einer erfolgreichen Operation im März 2025 im Universitätsspital zum Einsatz. Gefertigt wurde dieses MDR-konforme Gesichtsimplantat mit dem Material Vestakeep i4 3DF PEEK von Evonik auf dem EXT 220 MED von 3D Systems. Die reinraumtaugliche Architektur des Druckers sowie die optimierten Nachbearbeitungsprozesse ermöglichen die effiziente Produktion patientenspezifischer Medizinprodukte direkt im Krankenhaus.

„Unser Ziel ist es immer, unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten“, erklärt Prof. Thieringer. „Durch die direkte Einbindung hier im Krankenhaus sowohl in das Design als auch in die Herstellung patientenspezifischer Implantate können wir Behandlungen exakt auf individuelle Bedürfnisse abstimmen, schneller reagieren und die OP-Ergebnisse verbessern. Die Möglichkeit, Implantate bei Bedarf direkt vor Ort zu produzieren, markiert den Beginn einer neuen Ära der personalisierten Medizin.“

Seit über einem Jahrzehnt nutzen Chirurgen VSP-Lösungen für die chirurgische Planung. Diese Lösungen kombinieren digitale Workflows mit einem breiten Portfolio an 3D-Druckern und Materialien und ermöglichen so patientenindividuelle Versorgungskonzepte. Die enge Zusammenarbeit von Chirurgen, Ingenieuren und Technologie direkt im klinischen Umfeld macht es möglich, sofort maßgeschneiderte Behandlungsansätze zu entwickeln und überwindet die Grenzen konventioneller Medizinprodukte. So können Gesundheitsanbieter nicht nur Behandlungsergebnisse verbessern, sondern auch Abläufe effizienter gestalten und die Kosten der Patientenversorgung senken.

„Die schnelle Einführung des EXT 220 MED durch führende Gesundheitseinrichtungen in Kombination mit der wachsenden Anzahl an klinischen Anwendungen unterstreicht das transformative Potenzial des 3D-Drucks im medizinischen Umfeld“, so Dr. Stefan Leonhardt, Director Medical Devices bei 3D Systems. „Wir sind stolz darauf, mit den wegweisenden Klinikteams des Universitätsspitals Basel sowie führenden Krankenhäusern weltweit zusammenzuarbeiten, um das Anwendungsspektrum der additiven Fertigung kontinuierlich zu erweitern. Seit der Markteinführung im August 2023 wurde unsere innovative Lösung bereits in über 80 erfolgreichen Operationen mit kranialen Implantaten an Partnerkliniken eingesetzt. Dies ist der Beweis dafür, wie schnell sie sich in den klinischen Alltag integrieren lässt und welchen Beitrag sie zur personalisierten Patientenversorgung leistet. Der erfolgreiche Einsatz des EXT 220 MED für maxillofaziale Implantate zeigt unser klares Bekenntnis zu kontinuierlicher Innovation und zur Entwicklung personalisierter Gesundheitslösungen für neue Anwendungsbereiche.“

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