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Günstiger und schneller PEEK-Kunststoff für medizinischen 3D-Druck zugelassen

| Autor: Ira Zahorsky

Das ab Februar 2016 erhältliche „PEEKmed“-Filament der Klasse IIa ist einsetzbar für verschiedene medizinische, dentale und chirurgische Anwendungen.

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Durch die Zertifizierung für den medizinischen 3D-Druck sollen PEEK-Implantate künftig schneller und günstiger hergestellt werden
Durch die Zertifizierung für den medizinischen 3D-Druck sollen PEEK-Implantate künftig schneller und günstiger hergestellt werden
(Bild: Indmatec)

Die medizinische Verwendbarkeit des Hochleistungskunststoffes „PEEK“ (Polyetheretherketon) als Filament für FDM/FFF-3D-Drucker wurde jetzt in der Klasse IIa für Medizinprodukte offiziell zertifiziert. Neben den medizinischen, dentalen und chirurgischen Anwendungen lässt sich der Kunststoff im Prototyping für medizinische Produkte wie Prothesen und Zahnersatz verwenden.

Die Kombination aus dem Hochleistungspolymer für medizinische Zwecke und der 3D-Druck-Methode „Fused Filament Fabrication“ (FFF) soll die Herstellung geometrisch anspruchsvoller und aufwändiger Objekte, wie Sekundärkronen, Gerüste, Implantate oder spezieller Werkzeuge kostengünstig, schnell und unkompliziert ermöglichen. Derzeit werden die PEEK-Implantate noch mit traditionellen, kostenintensiven und zeitraubenden Fertigungsverfahren hergestellt.

Dieser Artikel ist erschienen im Themenkanal Healthcare der Fachzeitschrift eGovernment Computing.

(ID:43862370)

Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS