France

Integriertes analoges Frontend
Nichtinvasives Monitoring der Herzgesundheit

Ein Gastbeitrag von Tian Zhu und Elvin Chen* 7 min Lesedauer

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Die Impedanzkardiographie ist ein elektrophysiologisches Verfahren zur Bestimmung des Schlagvolumens des Herzens. Dabei werden Veränderungen der momentanen mittleren thorakalen Impedanz erfasst, wodurch eine Beurteilung hämodynamischer Parameter des Herzens möglich wird. Auf Basis eines hochintegrierten Analog-Front-End-Chips von Analog Devices wurde eine Lösung zur Erfassung von IKG-Signalen sowie zur Berechnung des Schlagvolumens des Herzens entwickelt.

Anordnung der Elektroden zur Erfassung des IKG-Signals.(Bild:  Analog Devices)
Anordnung der Elektroden zur Erfassung des IKG-Signals.
(Bild: Analog Devices)

Die Impedanzkardiographie ist ein nichtinvasives Verfahren zur Beurteilung des Herz-Kreislauf-Systems. Dabei werden die durch die Herzaktivität verursachten Veränderungen der bioelektrischen Impedanz im Brustkorb gemessen.

Die während des Herzzyklus auftretenden Änderungen des Blutvolumens führen zu Schwankungen der Impedanz, aus denen das Impedanzkardiogramm sowie dessen erste Ableitung (dZ/dt) ermittelt werden können. Die dZ/dt-Kurve zeigt deutliche charakteristische Punkte, die wichtige physiologische Ereignisse des Herzzyklus widerspiegeln und so die Bestimmung zentraler hämodynamischer Parameter wie Herzschlagvolumen (SV) und linksventrikuläre Auswurfszeit (LVET) ermöglichen.