Fachtagung Biomaterialien

Neue Werkstoffe verändern die Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

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(Bild: Forum Medtech Pharma)

Kaum eine Disziplin verändert die Medizintechnik so schnell und nachhaltig wie die Werkstofftechnik. Hier den Überblick zu behalten ist nicht gerade leicht. Was heute schon geht und was bald schon möglich sein wird, erfahren Teilnehmer der Fachtagung Biomaterialien am 28. Oktober 2015 in Würzburg.

Die Anforderungen an Biomaterialien für Implantate sind hoch. Neben Biokompatibilität und der Vermeidung von Schäden an körpereigenen Zellen und Geweben durch die eingesetzten Materialien sind weniger Fremdkörperinfektionen sowie die verbesserte Gewebeintegration vorrangige Entwicklungsziele.

Von resorbierbaren Werkstoffen und 3D-Druck

Je nach Ort der Anwendung können diese und weitere Biofunktionalisierungen durch die Materialien selbst, deren Verarbeitung, aber auch durch entsprechende Oberflächenmodifikationen erreicht beziehungsweise verbessert werden. Im Materialbereich übernehmen heute schon resorbierbare Werkstoffe nur so lange eine Stützfunktion, bis sich neues Gewebe aufbaut. Innovative Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck ermöglichen zudem komplexere Strukturen aus verschiedensten Werkstoffen herzustellen – auch in Kombination mit Biomolekülen.

Neue Materialien, Verfahren und Oberflächen

Neue Materialien, Verfahren und Oberflächen zur besseren Gewebeintegration und Biofunktionalität sind daher die Schwerpunkte der vom Forum Medtech Pharma organisierten Fachtagung Biomaterialien, die am Mittwoch, 28. Oktober 2015, ab 10:00 Uhr im Würzburger Juliusspital stattfindet. Anhand aktueller Entwicklungsprojekte wird über neue Materialien und Fertigungstechniken für die Medizintechnik informiert. Im Fokus dabei: Trends der regenerativen Medizin. Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der klinischen Anwendung bietet die Tagung zudem eine Plattform fürs Networking und den interdisziplinären Austausch.

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