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Präzisionsfertigung Neuartiges Mikroimplantat für die nicht-hormonelle Verhütung

Quelle: Pressemitteilung Meko 2 min Lesedauer

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Das Medizintechnikunternehmen Choice entwickelt ein neuartiges mikro-mechanisches Verhütungsimplantat mit nur 1,6 mm Durchmesser. Unterstützt wird es dabei durch die Nitinol- und Mikrofertigungsexpertise von Meko.

Peter van de Graaf, Gründer und CEO von Choice, präsentiert das neuartige mikro-mechanische Verhütungsimplantat.(Bild:  Choice/Meko)
Peter van de Graaf, Gründer und CEO von Choice, präsentiert das neuartige mikro-mechanische Verhütungsimplantat.
(Bild: Choice/Meko)

Die Entwicklung neuer Medizinprodukte beginnt oft mit einer innovativen Idee. Doch insbesondere bei hochminiaturisierten Implantaten entscheidet letztlich die technische Umsetzbarkeit über Erfolg oder Misserfolg. Genau hier setzt die Zusammenarbeit zwischen dem niederländischen Medizintechnikunternehmen Choice und Meko an.

Choice entwickelt ein neuartiges mikro-mechanisches Verhütungsimplantat für den Einsatz im Eileiter. Das System basiert auf einem miniaturisierten Ventilmechanismus, der geöffnet oder geschlossen werden kann, um eine Schwangerschaft gezielt zu ermöglichen oder zu verhindern. Das Implantat wird minimalinvasiv eingesetzt und kann jederzeit wieder entfernt werden.

Der Ansatz steht für die Entwicklung neuer Optionen in einem Bereich, in dem seit Jahrzehnten nur wenige grundlegende Innovationen entstanden sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer kontrollierbaren, reversiblen und sicheren Lösung, die höchste Anforderungen an Design, Werkstoffauswahl und Fertigungsqualität stellt.

Mit einem Durchmesser von nur 1,6 mm bewegt sich das Implantat in einer Größenordnung, in der selbst kleinste Abweichungen über Funktion und Zuverlässigkeit entscheiden können. Auf engstem Raum müssen mehrere Komponenten präzise zusammenspielen, darunter ein stentähnliches Gehäuse, ein Federmechanismus sowie ein fest positioniertes Ventilelement. Um diese Kombination aus Miniaturisierung und Funktionalität zu realisieren, setzte Choice auf die Expertise von Meko in der Verarbeitung von Nitinol und hochpräzisen Mikrofertigungsverfahren.

Schematische Darstellung des mikro-mechanischen Implantats von Choice im Eileiter, das auf einem miniaturisierten Ventilmechanismus basiert.(Bild:  Choice/Meko)
Schematische Darstellung des mikro-mechanischen Implantats von Choice im Eileiter, das auf einem miniaturisierten Ventilmechanismus basiert.
(Bild: Choice/Meko)

Wenn Fertigung über Machbarkeit entscheidet

Nitinol zählt aufgrund seiner Biokompatibilität sowie seiner Formgedächtnis- und superelastischen Eigenschaften zu den wichtigsten Werkstoffen für minimalinvasive Medizinprodukte. Gleichzeitig stellt die Verarbeitung des Materials hohe Anforderungen an Entwicklung und Produktion.

In enger Zusammenarbeit mit Choice bringt Meko seine langjährige Erfahrung in der Bearbeitung von Nitinol ein. Dazu gehören hochpräzises Laserschneiden, Formgebung, Elektropolieren und Mikro-Laserschweißen. Besonders die Elektropolitur sorgt für glatte, korrosionsbeständige und biokompatible Oberflächen, die für den Einsatz im Eileiter entscheidend sind. Da dieser zu den empfindlichsten Strukturen des menschlichen Körpers zählt und nur äußerst begrenzten Raum für Implantate bietet, können bereits kleinste Abweichungen die Funktion und Sicherheit des Systems beeinflussen.

Besonders anspruchsvoll ist die Verbindung von Feder- und Stentstruktur. Beide Komponenten müssen mit mikrometergenauer Präzision gefügt werden, ohne die Beweglichkeit des Systems einzuschränken. Die Schweißverbindung muss dauerhaft stabil sein und gleichzeitig sicherstellen, dass der Ventilmechanismus zuverlässig funktioniert.

Von der Idee zum fertigungstauglichen Produkt

Um das Konzept in ein marktfähiges Produkt zu überführen, holte Choice Meko bereits frühzeitig mit ins Boot. Neben der Fertigung bringt Meko Design-Feedback und Know-how zur Herstellbarkeit ein. Dadurch lassen sich potenzielle Herausforderungen früh erkennen und Lösungen entwickeln, die nicht nur im Prototyp funktionieren, sondern auch den Weg in eine spätere Serienfertigung ebnen. „Ohne Meko hätten wir dieses Maß an Miniaturisierung nicht erreichen können“, sagt Peter van de Graaf, Gründer und CEO von Choice. „Die Expertise und Technologie von Meko machen diese Art der Präzisionsfertigung überhaupt erst möglich. Der kontinuierliche Austausch hat entscheidend dazu beigetragen, dass unser Verhütungsimplantat sicher, zuverlässig und fertigungsgerecht umgesetzt werden kann.“

Die Zusammenarbeit zeigt, wie innovative Medizinproduktkonzepte durch die enge Verzahnung von Entwicklung und Fertigung Realität werden. Gemeinsam schaffen Choice und Meko die Voraussetzungen für eine neue Generation hochminiaturisierter Implantate für anspruchsvolle medizinische Anwendungen.

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