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Das bedeutet der AI Act für Medtech-Unternehmen
Mit dem AI Act Innovation und regulatorische Sicherheit verbinden

Ein Gastbeitrag von Peter Hartung* 10 min Lesedauer

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Welche Anforderungen stellt der AI Act konkret an Medizintechnik-Unternehmen? Wie können Hersteller regulatorische Sicherheit und Innovationskraft erfolgreich verbinden? Und wie stellt man sein Unternehmen heute strategisch auf, um morgen zu den Gewinnern im KI-getriebenen Gesundheitsmarkt zu gehören? Eine Analyse von Metecon.

Der AI Act ist mehr als eine regulatorische Vorschrift: Er ist ein Gestaltungsrahmen für verantwortungsvollen, sicheren und innovationsfördernden KI-Einsatz. (Bild:  ChatGPT / KI-generiert)
Der AI Act ist mehr als eine regulatorische Vorschrift: Er ist ein Gestaltungsrahmen für verantwortungsvollen, sicheren und innovationsfördernden KI-Einsatz.
(Bild: ChatGPT / KI-generiert)

Mit dem AI Act (EU 2024/1689) schlägt die Europäische Union ein neues Kapitel in der Regulierung künstlicher Intelligenz (KI) auf: Zum ersten Mal weltweit wird der Einsatz von KI branchenübergreifend und risikobasiert verbindlich geregelt. Ziel der Verordnung ist es, Innovationen und Investitionen zu fördern und gleichzeitig Grundrechte wie Datenschutz, Transparenz und Sicherheit konsequent abzusichern.

Was viele unterschätzen: Der AI Act betrifft nicht nur große Tech-Konzerne oder spezialisierte KI-Start-ups, sondern nahezu jedes Unternehmen, das KI entwickelt oder nutzt – und ganz besonders die Medizintechnikbranche. Für Hersteller von Medizinprodukten geht es deshalb nicht nur darum, zusätzliche regulatorische Hürden zu meistern. Ihr Ziel sollte es sein, mittels AI Act strategisch die Zukunftsfähigkeit zu sichern, Innovationspotenziale zu nutzen und das Vertrauen in KI-Lösungen aktiv aufzubauen.