EU-Konsultation MDR- und IVDR-Bewertung: Herausforderungen bei Wettbewerbsfähigkeit und Kosteneffizienz
Anbieter zum Thema
In einer umfassenden Konsultation untersuchte die Europäische Union die aktuellen Verordnungen zu Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika. 332 Teilnehmer gaben dazu ihre Rückmeldungen. Sie bewerteten die Verordnungen hinsichtlich Effektivität, Effizienz und Relevanz. Auffällig war die positive Resonanz auf die zentrale EU-Regulierung statt separater nationaler Vorschriften.
Vom 12. Dezember 2024 bis zum 21. März 2025 war eine öffentliche Konsultation über die Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte (MDR) und die Verordnung (EU) 2017/746 über In-vitro-Diagnostika (IVDR) in 24 EU-Amtssprachen über die „Have your say“-Webseite der Europäischen Kommission verfügbar. Das Ziel der öffentlichen Konsultation besteht darin, Rückmeldungen zur Wirksamkeit, Effizienz, Relevanz, Kohärenz und dem EU-Mehrwert beider Verordnungen von 2017 bis 2024 zu sammeln. Eine erste Zusammenfassung der Umfrage-Ergebnisse liegt nun vor. Die Konsultation sammelte 332 Antworten darunter 86 %aus 16 EU-Ländern, wobei Deutschland und Frankreich 42 % der Beiträge stellten.
Die Konsultation umfasste drei Kapitel für unterschiedliche Zielgruppen, darunter Bürger, Wirtschaftsteilnehmer und Gesundheitsversorger. Der Bericht ergab, dass ein erheblicher Anteil der Antworten von Wirtschaftsteilnehmern kam (45 %), darunter 59 Großunternehmen, 43 mittelgroße Unternehmen, 32 kleine Unternehmen und 17 Kleinstunternehmen. Die Rückmeldungen, die von öffentlichen Behörden (n = 11) eingereicht wurden, bestanden hauptsächlich aus nationalen und einigen regionalen und lokalen Behörden.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen
