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K 2025 KI-gestützte automatisierte Qualitätskontrolle für das Spritzgießen

Quelle: Pressemitteilung Kistler 2 min Lesedauer

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Vom 8. bis 15. Oktober ist Kistler auf der K in Düsseldorf vertreten – und präsentiert eine KI-gestützte automatisierte Qualitätskontrolle für das Spritzgießen in der Medizintechnik.

Beim Spritzgießen für die Medizintechnik bildet das Prozessüberwachungs- und Steuerungssystem Como Neo von Kistler die Basis für fortschrittliche Qualitätssicherung.(Bild:  Kistler Gruppe)
Beim Spritzgießen für die Medizintechnik bildet das Prozessüberwachungs- und Steuerungssystem Como Neo von Kistler die Basis für fortschrittliche Qualitätssicherung.
(Bild: Kistler Gruppe)

Die Qualitätssicherung in der Medizintechnik ist im Umbruch: weg von Stichprobenkontrollen, hin zur automatisierten 100-Prozent-Kontrolle. Hierbei handelt es sich um die automatisierte Qualitätskontrolle jedes einzelnen Teils über die KI-gestützte Berechnung entscheidender Produktmerkmale. Basis für diese Prüfung bilden Daten direkt aus dem Spritzgießwerkzeug, wie etwa der Werkzeuginnendruck. Bei der automatisierten 100-Prozent-Kontrolle wird anhand der Daten der Werkzeugsensorik jedes einzelne Teil geprüft. Dazu berechnet ein KI-Modell aus den Ausgangsdaten wichtige Qualitätsparameter wie etwa die Dimension und das Gewicht jedes einzelnen produzierten Bauteils. Beim Kunststoffspritzgießen bilden die seit langem bewährten Werkzeuginnendruckmessungen sowie die Kontakttemperatur die Grundlage für diese Berechnungen. Der Umstieg auf die neue Methode ist in vielen Fällen eine Frage der Software und einer Umstellung im Zusammenspiel von Produktion und Qualitätssicherung. „Wir sehen, dass immer mehr Medizintechnikhersteller auf modernste Produktionsprozesse mit automatisierter Qualitätskontrolle setzen, um u. a. bei schnellen Ramp-ups maximale Sicherheit zu gewährleisten. Mit speziellen Teams unterstützen wir von Kistler dabei, die neue Form der Qualitätssicherung möglichst schnell und effizient umzusetzen“, erklärt Dr. Oliver Schnerr, Leiter der Business Unit Plastics bei Kistler.

Die komplette Messkette für die automatisierte Qualitätskontrolle – vom Sensor über die Prozessüberwachung und -steuerung bis hin zur Dokumentation der Daten – zeigt Kistler in diesem Jahr auf der K (Halle 10, Stand F51). Zu sehen ist dort u. a. der kleinste kombinierte Werkzeuginnendruck- und Temperatursensor (Typ 6188). Die vom Sensor erfassten Daten werden vom Prozessüberwachungssystem Como Neo von Kistler ausgewertet und analysiert. Das System erfasst Druck- und Temperaturdaten während des gesamten Spritzgießzyklus in Echtzeit und vergleicht diese mit Referenzkurven. So erkennt Como Neo zuverlässig Abweichungen.

Für die automatisierte Qualitätskontrolle eignet sich die Zusatzfunktion Como Neo Predict in Kombination mit der Software Stasa QC, die zur Prozessvalidierung Modellanalysen durchführt. Auf Basis dieser Analysen berechnet Como Neo Predict mittels künstlicher Intelligenz die Qualität jedes einzelnen Spritzgießteils. Die Datenmanagement-Plattform Akvis IO dokumentiert diese Ergebnisse und konsolidiert sie mit Daten aus weiteren Quellen. Neben der Dokumentation von Prozess und Qualität erlaubt Akvis IO die Analyse von Prozessdaten über längere Produktionsläufe und Zeiträume hinweg. So können Medizintechnikhersteller ihre Prozesse perfektionieren und gleichzeitig sicherstellen, dass sie höchste FDA- und MDR-Standards einhalten – und sichere Produkte an ihre Kunden liefern.

Kistler auf der K (8. bis 15. Oktober in Düsseldorf): Halle 10, Stand F51

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