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Langzeit-Diagnosegerät Implantierbares Monitorsystem überwacht das Herz

Quelle: Pressemitteilung

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Boston Scientific erweitert das Diagnostikangebot in Europa mit der Einführung eines implantierbaren Herzmonitorsystems. Ein zweistufiger Algorithmus erkennt und überprüft potenzielle Herzrhythmusstörungen, um die klinische Wirksamkeit zu steigern.

Das Lux-Dx ICM-System hat das CE-Zeichen in Europa und die 510(k)-Zulassung der U.S. Food and Drug Administration.(Bild:  Boston Scientific)
Das Lux-Dx ICM-System hat das CE-Zeichen in Europa und die 510(k)-Zulassung der U.S. Food and Drug Administration.
(Bild: Boston Scientific)

Die Boston Scientific Corporation hat die Markteinführung des Lux-Dx Insertable Cardiac Monitor (ICM) Systems in Europa bekanntgegeben. Das Langzeit-Diagnosegerät wird unter die Haut von Patienten implantiert, um Herzrhythmusstörungen im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Vorhofflimmern, kryptogenem Schlaganfall und Synkopen zu erkennen.

Das Lux-Dx ICM-System wurde mit einem zweistufigen Algorithmus entwickelt, der potenzielle Arrhythmien erkennt und anschließend überprüft, bevor ein Alarm an den Arzt gesendet wird. Der Algorithmus kann so fernprogrammiert werden, dass er Vorhofflimmern, Rhythmuspausen, Bradykardien und Tachykardien identifiziert. Das Gerät ermöglicht es, Arrhythmien immer dann zu erkennen, wenn festgelegte Schwellenwerte oder Parameter überschritten werden.

Darüber hinaus kann die Technologie die Nachsorge von Patienten nach elektrophysiologischen Eingriffen durch Fernüberwachung unterstützen. Dies kann eine wichtige Rolle bei der Effizienzsteigerung medizinischer Teams spielen. Die Fernüberwachung von Patienten kann Ärzten dabei helfen, Prioritäten in der Pflege zu setzen, indem sie Orientierungshilfen für die Kategorisierung der einzelnen Patienten liefert, insbesondere wenn Krankenhausteams unter Druck stehen.

Genaue und zeitnahe Überwachung

„Eine genaue und zeitnahe Überwachung ist von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, zeitnah Entscheidungen zu treffen“, so Dr. Stefan Winter, Kardiologe am St. Vinzenz-Hospital in Köln. „Das Lux-Dx ICM-System wurde entwickelt, um potenzielle Arrhythmien zu identifizieren und zu verifizieren und falsch-positive Erkennungen abzufangen, bevor ein Alarm gesendet wird. Dies trägt dazu bei, kritische klinische Entscheidungen zu beschleunigen und Patienten genau dann die richtige Versorgung zu ermöglichen, wenn sie sie brauchen.“

Verbindung mit App möglich

Nach dem Einsetzen des Lux-Dx ICM-Systems erhalten die Patienten ein mobiles Gerät, auf dem die My-Lux-App vorinstalliert ist. Über Bluetooth erfolgt die Verbindung mit ihrem ICM-Gerät. Die App überträgt die Gerätedaten täglich oder bei Bedarf an das Latitude-Clarity-Datenmanagementsystem, so dass Ärzte und Pflegeteams zeitnah auf Vital-Informationen zugreifen können.

„Wir freuen uns, mit dem Lux-Dx ICM-System unsere Marktposition im Bereich der Herzdiagnostik auszubauen“, sagt Angelo De Rosa, Vice President und General Manager EMEA, Rhythm Management, Boston Scientific. „Die Signalqualität, der zweistufige Algorithmus und die Fernprogrammierung werden das Potenzial der Technologien zur Patientenfernüberwachung in Europa weiter erschließen und das Therapieangebot, das wir Ärzten von der Diagnose bis zur Behandlung anbieten können, vergrößern."

Das Lux-Dx ICM-System hat das CE-Zeichen in Europa und die 510(k)-Zulassung der U.S. Food and Drug Administration (FDA).

Weitere Artikel über OEM-Komponenten und Werkstoffe finden Sie in unserem Themenkanal Konstruktion.

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