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MedInform-Konferenz

„Guter Lobbyismus ist informativ, nicht manipulativ“

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Eine Unternehmensrepräsentanz könne diese Arbeit sinnvoll ergänzen: Durch Einbringung der spezifischen Kompetenz des Unternehmens in den Prozess der politischen Meinungsbildung. Als Serviceleistung nach innen komme die rechtzeitige Identifizierung der für das Unternehmen spezifischen Entwicklungen in der Gesundheitspolitik hinzu, so Koch. Für Hartmann sei es entscheidend, die politischen Prozesse eng zu begleiten und Teil des gesundheitspolitischen Netzwerks in Berlin zu sein. Zentrale Aufgabe sei es, die aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitspolitik rechtzeitig zu erkennen und daraus resultierende Auswirkungen auf das Unternehmen frühzeitig zu thematisieren.

Das sagt der PR-Experte

Klaus Dittko, Partner und Vorstand der Scholz & Friends Group, nahm eine Standortbestimmung der politischen Kommunikation vor. Nicht nur Politiker, sondern auch Manager stünden verstärkt im Visier der medialen Berichterstattung. Die Politik werde dabei immer massenmedialer „Inszenierung ist dabei zunächst nichts Negatives“, so Dittko. Sie sei wichtig, um politische Botschaften einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine Überinszenierung könne aber wie im Fall Guttenberg auch zu einem tiefen Fall führen. Sein Fazit: „Gegen die Komplexität hilft nur Vertrauen.“ Denn in einer komplexen Welt orientierten sich die Menschen an Ankerpunkten des Vertrauens.

Wahlentscheidende Themen zur Bundestagswahl 2013

Aktuelle Meinungsumfragen und wahlentscheidende Themen zur Bundestagswahl 2013 beleuchtete Ralf Welt, Geschäftsführender Gesellschafter von Dimap Communications. Die wirtschaftliche Lage werde von der Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor positiv eingeschätzt. Bei den wichtigsten politischen Aufgaben steht die Sorge um bezahlbare Energie gleichauf mit der Sorge um die Zukunft des Euro an der ersten Stelle. Beim Themenranking gehe es fast immer um Gerechtigkeit und Solidarität, was eher der SPD zugeordnet werde. „Es gibt generell eine Wechselstimmung vor der Bundestagswahl, die sich aber eher auf die FDP bezieht. Die CDU profitiert von einer starken Kanzlerin, die SPD leidet unter einem schwächelnden Kandidaten“, so Welt.

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