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Easy Radiology Easy Radiology – Abschied von der Patienten-CD

| Redakteur: Julia Engelke

Wie kann zu Corona-Zeiten in Radiologien das Infektionsrisiko und die Aufenthaltsdauer für Patienten verringert werden? – Die Antwort heißt „Easy Radiology“. Der Bildbetrachter für radiologische Aufnahmen sorgt im Jubiläumsjahr „125 Jahre Röntgenstrahlen“ für einen nächsten Meilenstein in der Radiologie: den Abschied von der Patienten-CD/-DVD.

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Bilder und Befunde werden via Internet an Patienten und weiterbehandelnde Ärzte versendet, die Röntgenaufnahmen können auf Smartphone, Tablet oder Laptop ohne Installation von Software betrachtet werden.
Bilder und Befunde werden via Internet an Patienten und weiterbehandelnde Ärzte versendet, die Röntgenaufnahmen können auf Smartphone, Tablet oder Laptop ohne Installation von Software betrachtet werden.
(Bild: Easy Radiology)
  • Keine Software mehr nötig: Versenden der Befunde via Internet an Patienten und weiterbehandelnde Ärzte
  • Verringerung des Infektionsrisikos durch Link und QR-Code statt CD
  • Hohe Sicherheitsstandards zum Datenschutz

Mit Easy Radiology wird der Plastik-Datenträger überflüssig: Bilder und Befunde werden via Internet an Patienten und weiterbehandelnde Ärzte versendet; sie benötigen zum Betrachten nur noch den persönlichen Zugangs-Code. So können Patienten die Röntgenaufnahmen von ihrem Knie, Kopf und anderen Körperregionen auf ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop betrachten. Weiterbehandelnde Ärzte können die Daten ohne Installation von Software, nur per Mausklick in ihrem Praxissystem nutzen. „Für Radiologien bedeutet das, jedes Jahr an Material und Arbeitszeit einige tausend Euro pro Radiologe zu sparen, für Patienten, dass sie die Praxis schneller wieder verlassen können – und für alle zusammen, dass sie Tonnen Plastikmüll vermeiden“, weiß der Kölner Onkologe und IT-Experte Privat-Dozent Dr. Martin Weihrauch.

Fortschritt für Patienten, Zuweiser, Praxen - und die Umwelt

Als „Power-Zuweiser“ mit über 20 Jahren Erfahrung an der Uniklinik Köln sind ihm die Probleme und Verzögerungen durch Patienten-CDs/-DVDs bestens bekannt: „Mal gehen sie verloren, mal sind sie nicht lesbar – die Verwendung der CD ist ein überholtes und zeitaufwendiges Verfahren“, weiß Dr. Weihrauch. Auch für Patienten war die jahrelange Lösung oft ein Ärgernis: Sie mussten aufgrund des DICOM-Datenformates zum Betrachten ihrer Aufnahmen eine spezielle Software auf ihrem PC oder Laptops nutzen. Und: Immer weniger Menschen verfügen noch über ein CD-Laufwerk.

Onkologe und IT-Experte Privat-Dozent Dr. Martin Weihrauch entwickelte mit seinem Team aus Spezialisten die Software Easy Radiology.
Onkologe und IT-Experte Privat-Dozent Dr. Martin Weihrauch entwickelte mit seinem Team aus Spezialisten die Software Easy Radiology.
(Bild: Easy Radiology)

Neue Dimension

Aus diesem Dilemma heraus entwickelte Dr. Martin Weihrauch die zeitgemäße Alternative. Ein gutes Jahr hat der Digital-Health-Spezialist mit seinem Team aus Software-Spezialisten an „Easy Radiology – dem schnellsten Radiologie-Viewer im Internet“ gearbeitet. Eine ganz neue Dimension erhielt die Entwicklung in den vergangenen Wochen durch die Corona-Pandemie: Die Nutzung von Easy Radiology verringert das Infektionsrisiko von Patienten, weil diese in der Praxis nicht mehr auf ihre CD warten müssen, sondern schnell den Link plus QR-Code zu ihrer Untersuchung ausgedruckt erhalten.

In der Lösung steckt tiefgehendes Know-how über bildgebende medizinische Geräte und digitale Bildformate, dazu praktische Erfahrung, wie Software den Alltag von Ärzten und Patienten erleichtern kann – und dabei noch „im Vergleich zur Patienten-CD bis zu 90 Prozent Kosten spart“, ist die Erfahrung von Dr. Weihrauch.

Auf der Internetseite www.easyradiology.net kann jeder Patient kostenlos seine Untersuchungs-CDs/-DVDs hochladen – und binnen Sekunden durch seine Bildserien, Knochen- und Organschichten scrollen. Wer keine eigenen Aufnahmen hat, kann sich durch Demountersuchungen klicken. Radiologen erfahren auf der Website, wie sekundenschnell die neue Art der digitalen Übermittlung von Untersuchungsergebnissen funktioniert und wie einfach dadurch die Zusammenarbeit mit Kollegen ist. Dr. Martin Weihrauch versichert: „Niemand, außer dem Inhaber des Links, kann die Daten lesen; das Verfahren entspricht höchsten Sicherheitsstandards!“

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