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Cybersecurity
Digitale Medizin: Zwischen Fortschritt und Bedrohung

Von Kristin Breunig 6 min Lesedauer

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Digitalisierung und vernetzte Medizinprodukte eröffnen dem Gesundheitswesen neue Chancen und Möglichkeiten. Die IT-Sicherheit ist in der Branche jedoch noch nicht ausgereift. Vernetzte Medizinprodukte liegen meist nicht im Aufgabengebiet von IT-Sicherheitsteams. Auch Hacker haben das bereits erkannt und nutzen es zu ihrem Vorteil.

Digitalisierung und vernetzte Medizinprodukte bringen dem Gesundheitswesen neue Chancen und Möglichkeiten. Doch dadurch öffnen sich auch Hintertüren für Hacker.(Bild:  © Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Digitalisierung und vernetzte Medizinprodukte bringen dem Gesundheitswesen neue Chancen und Möglichkeiten. Doch dadurch öffnen sich auch Hintertüren für Hacker.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Die Digitalisierung und fortschreitende Vernetzung sind längst in allen Branchen beheimatet. Mit ihren neuen Technologien entwickeln sie die verschiedenen Industrien stetig weiter. Auch in der Medizintechnik hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Durch intelligente Bildgebung oder vernetzte Medizingeräte können Daten schneller und genauer verarbeitet werden und medizinisches Personal so Unterstützung erhalten. Patienten profitieren davon genauso wie Ärzte und Pflegepersonal. Effektivere Arbeit und schnellere Hilfe für Patienten sind die positiven Folgen.

Was ist das IoMT?

Das Internet of Medical Things (IoMT, dt. Internet der medizinischen Dinge) ist ein Bereich des Internet of Things (IoT). Das IoMT umfasst miteinander vernetzte medizinische Geräte und Anwendungen sowie deren Datenübertragung. Mittlerweile finden sich in Gesundheitseinrichtungen Tausende vernetzter Geräte. Hierzu zählen Infusionspumpen zur Medikamentendosierung, implantierte Herzschrittmacher oder bildgebende Verfahren wie das MRT.