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Cobots
Die Zukunft der Medizintechnik durch Robotik

Ein Gastbeitrag von Sabrina Schnappauf* 5 min Lesedauer

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Technologien wie Robotik sind entscheidend für die Weiter- entwicklung der Medizintechnik-Branche. Doch wo genau werden die kollaborativen Roboter heute schon eingesetzt? Und was sind ihre Vorteile für die Branche?

Als Medizinprodukt zeigen Cobots ihr Potenzial bei der Durchführung präziser und empfindlicher Aufgaben, unterstützt durch menschliche Kontrolle, beispielsweise in der Chirurgie.(Bild:  © Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Als Medizinprodukt zeigen Cobots ihr Potenzial bei der Durchführung präziser und empfindlicher Aufgaben, unterstützt durch menschliche Kontrolle, beispielsweise in der Chirurgie.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Die Integration kollaborativer Roboter, auch bekannt als Cobots, in die Medizintechnik markiert einen bahnbrechenden Fortschritt für die Branche. Cobots ermöglichen eine sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, und ihre Anwendungsbereiche erstrecken sich über die gesamte medizinische Produktion und Forschung. Es wird unterschieden zwischen Robotern, die medizinische Tätigkeiten ausführen – bei ihnen handelt es sich um ein Medizinprodukt –, und Robotern, die in der Herstellung von Medizinprodukten zum Einsatz kommen und für die keine medizinische Zertifizierung erforderlich ist.

In der Fertigung tragen Cobots dazu bei, repetitive Aufgaben zu automatisieren, was nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch das Arbeitsumfeld für das Personal verbessert. „Anwendungsgebiete können das Heben schwerer Komponenten sein oder das Zusammensetzen von sehr kleinteiligen Elementen. Auch monotone Aufgaben sind hier für den Cobot in der Produktion geeignet: Alles, wo ein Teil stundenlang mehrfach von A nach B gesetzt werden muss, sowie Aufgaben, in die nicht stetig durch den Menschen eingegriffen werden muss“, sagt Niklas Kuczaty, Geschäftsführer der AG Healthtech im VDMA.