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Die EMO 2025 zeigt, wie heute Metallbearbeitung geht

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Mit Automatisierung zur nachhaltigeren Metallbearbeitung

Der VDW erkennt als wichtigste Entwicklungstrends in der Metallbearbeitung also die Automatisierung, die Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung und künstliche Intelligenz. „Vor dem Hintergrund hoher Qualitätsanforderungen und des Fachkräftemangels ist Automatisierung von zentraler Bedeutung“, kommentiert Heering. Die automatisierte Fertigung sollte außerdem einfach zu bedienen und flexibel an den individuellen Bedarf der Anwender anzupassen sein. Sie müsse dabei sowohl die Serienproduktion als auch die wirtschaftliche Einzelstückfertigung abdecken. Automatisierung reicht laut Heering von einfachen Systemen wie Palettenwechslern und Handling-Anlagen bis zu Robotern und autonom agierenden Systemen. Der Gemeinschaftsstand Cobot Area auf der EMO widmet sich deshalb explizit den Anwendungsmöglichkeiten und Applikationen von kollaborativen Robotern, also jenen, die mit dem Menschen Hand in Hand arbeiten sollen.

Treffpunkt für erlebbare Nachhaltigkeit auf der EMO Hannover 2025

Und beim Trendthema Nachhaltigkeit geht es auf der einen Seite darum, mit welchen Maßnahmen sich der Energie- und Materialverbrauch von Maschinen und etwaiger Neben- und Folgeprozesse reduzieren lassen. Es gehe aber auch darum, welchen Beitrag Maschinen insgesamt für CO2-Reduzierung und eine nachhaltige industrielle Produktion leisten könnten. „Der Maschinenbau ist Enabler der klimafreundlichen Transformation“, betonte Bertram Kawlath, Präsident des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), kürzlich in einem Interview. Und mit der Sustainability Area gibt es auf der EMO einen Treffpunkt, um moderne Möglichkeiten für eine nachhaltigere Produktion gleich zu erleben. Aussteller informieren dort, wie die Produktion auf Energieeffizienz getrimmt werden kann und sich erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und Lebenszykluskonzepte integrieren lassen.

Bearbeitungsmaschinen sind für die Vernetzung vorbereitet

Um effizienter zu produzieren, spielen schließlich auch digitale Maßnahmen rund um die Themen IoT (Internet of Things) und KI künftig eine wesentliche Rolle – eben auch für die Metallbearbeiter. Immer mehr Maschinen werden deshalb heute schon serienmäßig mit Monitoring-Systemen und Sensoren ausgestattet, um Daten erfassen zu können. Digital vernetzte Prozessketten schaffen dann die nötige Transparenz in der Fertigung. Und „intelligente“ Maschinen können dann sogar vorhersagen, ob ein Ausfall droht, um die Wartung vorausschauend in die Wege zu leiten, wie es abschließend heißt.

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