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Call for Papers Compamed Suppliers Forum: Von Regulatory Affairs bis zu modernen Materialien

Von Dipl.-Chem. Marc Platthaus 3 min Lesedauer

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Die Compamed findet vom 16. bis 19. November 2026 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Eine gute Gelegenheit, der Medizintechnik-Community die eigene Expertise zu präsentieren, ist das Compamed Suppliers Forum by Devicemed. Vortagsvorschläge können ab jetzt eingereicht werden.

Messebesucher können sich auf dem Compamed Suppliers Forum über aktuelle Trends rund um die Medizintechnik informieren. (Bild:  Vogel Communications Group/Schlereth)
Messebesucher können sich auf dem Compamed Suppliers Forum über aktuelle Trends rund um die Medizintechnik informieren.
(Bild: Vogel Communications Group/Schlereth)

Die Compamed ist der Treffpunkt der Medizintechnik-Community auf dem Düsseldorfer Messegelände. Gemeinsam mit der Medica findet sie in diesem Jahr vom 16. bis 19. November statt und allen vier Messetagen präsentiert das Compamed Suppliers Forum by Devicemed aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Medizintechnik. Das Forum bietet eine gute Gelegenheit, der Medizintechnik-Community die eigene Expertise vorzustellen. Aussteller der Compamed sind dazu aufgerufen, ihre Themen und Innovationen mit einem Vortrag zu präsentieren. Vortragsvorschläge können ab jetzt per E-Mail eingereicht werden.

Jeder Messetag bietet eine Session zu einem aktuellen Trendthema, die im folgenden kurz vorgestellt werden.

Montag, 16. November: Fertigung

Die Produktion der Zukunft in der Medizintechnik setzt auf neue Fertigungsverfahren, die vernetzt, flexibel und datengestützt sind, denn Medizinprodukte werden immer individueller und personalisierter. Neue Technologien wie 3D-Druck und gedruckte Elektronik ermöglichen innovative Strukturen und tragen damit zur personalisierten Medizin bei. Doch auch klassische Fertigungsverfahren wie Zerspanung oder Spritzguss spielen weiter eine große Rolle bei der Herstellung von Medizinprodukten. Wichtig sind dabei die Einhaltung der relevanten Normen und Vorschriften.

Dienstag, 17. November: Regulatory Affairs

Nach wie vor sind die europäische Medical Device Regulation (MDR) und die IVDR (In Vitro Diagnostica Regulation) für die Medizintechnik-Branche Normen, die Hersteller, Behörden und andere Player im Gesundheitssystem beschäftigen. Die Einhaltung dieser Vorschriften gewährleistet die Patientensicherheit, schützt vor rechtlichen Konsequenzen und ermöglicht den Marktzugang für medizintechnische Produkte. Eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und eine kontinuierliche Überwachung der sich ändernden regulatorischen Landschaft sind unerlässlich, um die Compliance aufrechtzuerhalten. Daneben gilt es auch Vorgaben rund um die Unique Device Identification oder auch der Post Market Surveillance im Blick zu behalten.

Mittwoch, 18. November: Werkstoffe in der Medizintechnik

Egal ob Metalle, Kunststoffe, Keramiken oder Verbundwerkstoffe – die Wahl des richtigen Werkstoffs ist in der Medizintechnik von entscheidender Bedeutung, da Medizinprodukte oft in direkten Kontakt mit menschlichem Gewebe, Blut oder Körperflüssigkeiten kommen. Ein falsches Material kann lebensbedrohliche Folgen haben. Wichtige Fragestellungen bei der Auswahl des Werkstoffes sind beispielsweise Biokompatibilität, Funktionalität und Mechanik, Langlebigkeit oder auch die Sterilisierbarkeit. Die Materialwissenschaft ist damit einer der Motoren für Innovationen in der Medizintechnik. Aktuelle Trends gehen hin zu „Smart Materials“, die auf Reize reagieren, oder zum 3D-Druck, mit dem Implantate exakt an die Anatomie des einzelnen Patienten angepasst werden können.

Donnerstag, 19. November: Künstliche Intelligenz

Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Medizingeräte eröffnet neue Möglichkeiten für Diagnose, Therapie und Patientenüberwachung. KI kann große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und medizinisches Personal bei Entscheidungen unterstützen – schneller und oft präziser als herkömmliche Systeme.

Gleichzeitig steigt mit der zunehmenden Vernetzung und Datenverarbeitung auch das Risiko von Cyberangriffen. Medizingeräte verarbeiten hochsensible Patientendaten und sind oft direkt mit Krankenhausnetzwerken oder Cloud-Systemen verbunden. Ein erfolgreicher Angriff kann nicht nur Daten gefährden, sondern auch die Sicherheit von Patienten beeinträchtigen.

Deshalb müssen KI und Cybersecurity gemeinsam gedacht werden: Nur wenn KI-Systeme sicher vor Manipulation und Datenmissbrauch sind, können sie bei Medizingeräten ihr volles Potenzial entfalten.

Ergänzend kann auch zu diesen Themen referiert werden:

  • Design und Usability
  • Elektronische Komponenten
  • Mechanische Komponenten
  • Alle Arten der Auftragsfertigung
  • Qualitätssicherung
  • Neue Märkte

Interessierte senden ihren Vortragsvorschlag bitte bis 28. August an die Devicemed-Redaktion.

Weitere Informationen zum Vortrag und den Kosten gibt es im Devicemed-Onlineshop.

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