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Konferenz BV-Med und IVAM setzten Fokus auf Partnerschaft zwischen Medtech und Mikrotechnik

Quelle: Pressemitteilung BV-Med 2 min Lesedauer

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Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik organisierte am 25. April gemeinsam mit dem Bundesverband Medizintechnologie die Konferenz „Medtech Business Connect – A Matchmaking Event“ in Berlin. Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Komponentenherstellern und Medizinprodukte-Unternehmen sowie der Möglichkeit zum Kontakte knüpfen.

BV-Med-Vorstandsvorsitzender Dr. Meinrad Lugan hielt den Einführungsvortrag auf der Konferenz „Medtech Business Connect – A Matchmaking Event“ in Berlin.(Bild:  BV-Med)
BV-Med-Vorstandsvorsitzender Dr. Meinrad Lugan hielt den Einführungsvortrag auf der Konferenz „Medtech Business Connect – A Matchmaking Event“ in Berlin.
(Bild: BV-Med)

Medizinisch-technischer Fortschritt beruht auf einer engen technologischen Partnerschaft zwischen Komponentenherstellern, Medizinprodukte-Unternehmen und Anwendern. „Wir brauchen eine enge Zusammenarbeit und bessere Vernetzung der Technologiepartner und Experten“, waren sich der Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie (BV-Med), Dr. Marc-Pierre Möll, und der Geschäftsführer des Fachverbands für Mikrotechnik (IVAM), Dr. Thomas Dietrich auf der ersten gemeinsamen Konferenz „Medtech Business Connect – A Matchmaking Event“ in Berlin einig. Neben der Förderung dieser Zusammenarbeit lag der Fokus der Veranstaltung auf persönlichem „Matchmaking“. Dabei hatten die Teilnehmer der beiden Verbände die Möglichkeit, sich in Einzelgesprächen zu spezifischen Themen auszutauschen. Fachvorträge zu Themen wie Supply Chain Management, Fördermöglichkeiten, aber auch zu technologischen Themen wie Robotik in der Gesundheitsversorgung oder medizinische Wearables kamen u. a. vom BV-Med-Vorsitzenden Dr. Meinrad Lugan, VDI-Technologieberaterin Dr. Monika Weinhold, Robotik-Experte Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz vom St. Marien-Hospital Köln sowie Wearables-Experte Erik Jung vom Fraunhofer IZM.

Auch die Vernetzung der vorhandenen Daten und Versorgungsprozesse ist wichtig

Der BV-Med-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan betonte in seinem Einführungsvortrag, dass neben einer besseren Vernetzung der Experten und Technologiepartner auch eine bessere Vernetzung der vorhandenen Daten und Versorgungsprozesse ermöglicht werden muss, um die Versorgungssicherheit im Gesundheitssystem zu verbessern: „Für bessere Resilienz und Versorgungssicherheit brauchen wir mehr Transparenz im System – mithilfe von Daten auf der Basis internationaler Standards.“

Lugan berichtete weiter aus einer wertvollen Erkenntnis aus dem Beginn der Corona-Pandemie: Für über 80 Prozent aller versorgungskritischen Medizinprodukte gab es keinen Mangel, sondern ein Verteilungsproblem. Nur für weniger als 20 Prozent der relevanten Produkte wäre ein Krisenlager oder eine Krisen-Produktionskapazität erforderlich gewesen. „Den Großteil hätten wir durch smarte digitale Lösungen in den Griff bekommen. Deshalb hat der BV-Med als Lösungsangebot an die Politik das Konzept einer digitalen Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte erarbeitet. Damit hätte die Politik im Krisenfall Transparenz in Echtzeit“, erzählte Lugan. Das Konzept beruhe auf einheitlichen Standards in der elektronischen Kommunikation.

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