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Brustimplantate mit RFID

| Redakteur: Peter Reinhardt

Gerade nach dem Skandal um minderwertiges Industriesilikon in Brustimplantaten des französischen Herstellers PIP wünschen sich Frauen im Falle einer plastischen Brustoperation neben einem ansprechenden Ergebnis ein Höchstmaß an Sicherheit. Als erste Brustimplantate auf dem Markt besitzen solche von Motiva elektronische Seriennummern.

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Als erste Brustimplantate auf dem Markt besitzen die neuen Motiva-Implantate eineelektronische Seriennummer zur besseren Nachkontrolle und Identifikation.
Als erste Brustimplantate auf dem Markt besitzen die neuen Motiva-Implantate eineelektronische Seriennummer zur besseren Nachkontrolle und Identifikation.
( Bild: Menkemed/Motiva )

Auf Platz eins der ästhetisch-plastischen Operationen steht nach wie vor die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten. Die neuen Motiva-Implantate imitieren Form und Bewegung von Brüsten besonders natürlich. „Zudem gewähren sie Trägerinnen durch eine innovative blaue Sperrschicht, ihre besonders resistente Nano-Oberflächenstruktur und das sogenannte ‚Unbreakable Gel‘ erhöhte Sicherheitsstandards. Nicht zuletzt besitzen sie eine elektronische Seriennummer“, beschreibt Dr. med. Jens H. Baetge, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Nürnberg und Tagungspräsident des Jahreskongresses 2015 der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie e.V., die besonderen Eigenschaften.

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Erstmals elektronische Seriennummer integriert

Als erste Brustimplantate auf dem Markt besitzen die neuen Motiva-Implantate eine elektronische Seriennummer zur besseren Nachkontrolle und Identifikation. Dank RFID (radio frequency identification) wird die Sicherheit erhöht. Mithilfe nur von Ärzten angewendeter Lesegeräte lassen sich die Implantate jederzeit hinsichtlich Herkunft und Typ bestimmen. „Die mit dem PIP-Skandal verbundenen Unsicherheiten über die Herkunft von Implantaten lassen sich damit abstellen“, erklärt Dr. Baetge. Entgegen häufig geäußerter Bedenken komme es zu keinen Signalen bei Flugzeugkontrollen, keinen Störungen bei Kernspin- und Mammografie-Untersuchungen und keinem Datenmissbrauch, da die Seriennummern von alleine weder Informationen noch Strahlen nach außen sendeten.

Unauffällig, natürlich und mehrfach sicher

Neben der Seriennummer finden sich weitere Absicherungen in den Motiva-Implantaten. „Ihre einzigartige und patentierte Barrieretechnologie, eine blau gefärbte Zwischen-Sperrschicht, ermöglicht es, mit bloßem Auge zu kontrollieren, ob sie 100 Prozent dicht ist. Somit reduziert sich zusätzlich das Risiko, dass Silikon im Körper austritt“, berichtet Dr. Baetge. Ihre spezielle Nano-Oberfläche, die ohne körperfremde Materialien wie Zucker oder Salz auskommt, gewährleistet eine bessere Biokompatibilität und fördert die natürliche Interaktion zwischen Implantat und umliegendem Gewebe. Als Füllung kommen bewährte medizinische Silikone zum Einsatz, die der Anbieter als „Unbreakable Gel“ bezeichnet. Sie halten hohen Belastungen, etwa intensivem Sport, stand.

In Bezug auf das ästhetische Endergebnis setzen die neuen Implantate auf eine einzigartige, natürliche Form. Silikonhülle und Füllmatrix passen sich durch ausgewogene Plastizität und Elastizität natürlich an Kontur und Bewegung der Brust an. Nicht nur in stehender, sondern auch in liegender Position verlagert sich die träge Gel-Füllung des Implantats mit der Schwerkraft. So verhindert sie auffällige starre Formen, wie sie bei Vorgängermodellen auftreten.

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