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Bestrahlungsdienstleister BGS schließt 2021 mit zweistelligem Umsatzplus ab

Die gesteigerte Nachfrage nach Sterilisationskapazitäten für Medizinprodukte, Verbrauchsmaterialien für die Biotechnologie und pharmazeutischen Primärpackmitteln sorgt bei der BGS für Wachstum. Das Geschäftsfeld Strahlensterilisation schließt 2021 mit einem Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich ab.

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BGS ist führender Dienstleister im Bereich industrieller Anwendungen von Beta- und Gammastrahlen für die Strahlensterilisation und Strahlenvernetzung.
BGS ist führender Dienstleister im Bereich industrieller Anwendungen von Beta- und Gammastrahlen für die Strahlensterilisation und Strahlenvernetzung.
(Bild: BGS)

Mit dem Geschäftsfeld Strahlensterilisation hat sich BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG auf Dienstleistungen für die Sterilisation mit Elektronen- und Gammastrahlen spezialisiert – unter anderem für die Branchen Medizintechnik und Biotechnologie. Wie BGS mitteilt, konnte das Geschäftsfeld 2021 zweistellig wachsen, insbesondere bei Produkten aus dem Bereich der Biotechnologie. Zu diesen zählen beispielsweise Bioreaktoren zur Impfstoffherstellung oder Nährmedien für mikrobiologische Untersuchungen. Außerdem verzeichnete das mittelständische Unternehmen deutliche Wachstumsraten im Bereich der pharmazeutischen Primärpackmittel. Laut BGS konnte bei der Strahlensterilisation von Medizinprodukten der pandemiebedingte, leichte Rückgang aus dem letzten Geschäftsjahr mehr als ausgleichen werden. Besonderen Anteil hatten Einmalprodukte für Labor- und Diagnostik, die im Rahmen der Auswertung von Covid-Tests zum Einsatz kommen, heißt es. Mit einem insgesamt überplanmäßigen Umsatz setze sich damit der positive Trend für das Unternehmen fort.

Erweiterung der Kapazitäten

Die Sterilisation mit Strahlen ist eine Methode zur Erzeugung steriler Produkte für die Gesundheitsversorgung und gerade in Zeiten der Pandemie eine systemrelevante Dienstleistung. Um die große Nachfrage zu bedienen, investiert BGS in die Erweiterung seiner Kapazitäten. So wurden bereits mit dem Bau von 2.700 Quadratmetern neuer Logistikfläche für Sterilprodukte die Lagerkapazitäten am Standort Bruchsal verdoppelt. In diesem Jahr soll in Wiehl die Produktionsfläche erweitert werden. Die Investitionen liegen nach eigenen Angaben im siebenstelligen Bereich.

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