B. Braun Melsungen B. Braun ist eine „Marke des Jahrhunderts“
Der Braunüle sei Dank zählt B. Braun jetzt offiziell zu den „Marken des Jahrhunderts“. Im gleichnamigen Buch von Tempus Corporate (Verlagsgruppe Die Zeit) werden über 200 beliebte deutsche Marken vorgestellt.
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- Auszeichnung für starke und traditionsreiche Wort-Bild-Marke
- Synonym für Kunststoffvenenverweilkanüle
- B. Braun produziert jährlich mehr als 500 Millionen Braunülen
Das Medizintechnik- und Pharmaunternehmen B. Braun erhält die Auszeichnung für eines seiner weltweit bekanntesten Produkte. Dessen Name ist untrennbar mit dem Unternehmen verbunden– die Braunüle. Die Braunüle ist heute ein Synonym für die Kunststoffvenenverweilkanüle, die 1962 von Dr. Bernd Braun auf den Markt gebracht wurde, der damals wissenschaftlicher Leiter und Mitinhaber von B. Braun war.
Auszeichnung als Standard in der Produkt-Markenwelt
Im Palais Frankfurt überreichte Verleger Dr. Florian Langenscheidt im Namen der „Deutschen Standards“-Jury am 14. November die begehrte Auszeichnung an Marc Diegelmann, Director Corporate Brand Management and Internal Communications. „Wir freuen uns sehr darüber, zu den Marken des Jahrhunderts zu zählen, denn diese Ehrung bestätigt die bisherige Arbeit und verdeutlicht das hohe Vertrauen unserer Zielgruppen in unsere Produkte“, so Diegelmann nach der Veranstaltung. „Die Auszeichnung als Standard in der Produkt-Markenwelt ist zudem eine wunderbare Bestätigung unserer Unternehmensmission, wirkungsvolle Lösungen und richtungsweisende Standards für das Gesundheitssystem zu entwickeln.“
Die „Marken des Jahrhunderts" werden alle drei Jahre von einer Jury aus Vertretern aus Medien, Wirtschaft und der Kreativbranche nominiert. Eine starke und traditionsreiche Wort-Bild-Marke zählt dabei zu den Grundvoraussetzungen.
Die Braunüle und ihre Geschichte
Die Braunüle ist einer der Klassiker des Konzerns und stellt mit ihrer Markteinführung 1962 ein Stück Medizintechnik-Geschichte dar. Im Gegensatz zu den bei intravenösen Behandlungen damals verwendeten spitzen Stahlkanülen hat die Venenverweilkanüle einen entscheidenden Vorteil: Nach dem Einstich verbleibt dabei nicht die Spitze aus Stahl im Arm, sondern ein flexibles Kunststoffröhrchen, das dem Patienten eine schmerzfreie Bewegung ermöglicht. Der Zugang kann zudem in der Vene verbleiben, sodass für weitere Infusionen keine neuen Einstiche notwendig sind.
Seit mehr als 50 Jahren ist die Braunüle nun fester Bestandteil des klinischen Alltags und wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt. So verfügen die modernen Venenverweilkanülen über einen integrierten selbstauslösenden Sicherheitsmechanismus, der das Krankenhauspersonal vor Nadelstichverletzungen schützt. Jedes Jahr produziert B. Braun mehr als 500 Millionen Braunülen.
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