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NSK Deutschland Autonomer Roboter statt Blindenhund?

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Auf einer Robotik-Messe in Japan hat NSK eine neue Generation des autonomen Roboters Lightbot vorgestellt. Seine Aufgabe ist es, sowohl Patienten als auch Besucher in weitläufigen Krankenhäusern zu ihrem Ziel zu bringen.

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Der Lightbot kann sehbehinderte Patienten in Krankenhäusern führen.
Der Lightbot kann sehbehinderte Patienten in Krankenhäusern führen.
(NSK Deutschland)

Der Nutzer des Roboters gibt über ein Touch Panel das gewünschte Ziel ein, fasst einen Handgriff am Lightbot und wird dann geführt. Der Roboter navigiert frei im Raum und ist in der Lage, sowohl Hindernisse als auch Treppenabsätze und ähnliches zu erkennen. Wenn im Gebäude entsprechende Deckenmarkierungen angebracht sind, kann der Lightbot auch das Stockwerk erkennen, in dem er sich befindet und – zusammen mit dem geführten Menschen – per Aufzug die Etage wechseln.

Älteren und Sehbehinderten in Reha-Kliniken Orientierung geben

Im Unterschied zur ersten Lightbot-Version verfügt die neue Modellgeneration über ein verbessertes und ergonomischeres Benutzer-Interface sowie die Möglichkeit der Sprachausgabe von Hinweisen oder Warnungen.

Mit diesen Eigenschaften eignet sich der Assistenzroboter als Ersatz für Blinden- oder Assistenzhunde in Gebäuden. Vor allem sehbehinderten und älteren Menschen kann er die Orientierung in unübersichtlicher Umgebung erleichtern – etwa in großen Krankenhäusern oder Verwaltungsgebäuden.

Die Weiterentwicklung ist Ergebnis eines sechsmonatigen Feldversuchs des Vorgängermodells im Kanagawa Rehabilitation Center, einem Reha-Zentrum im Umland von Tokio. Er zeigte die Praxistauglichkeit des Lightbot sowie das Verbesserungspotenzial, das nun umgesetzt wurde.

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