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FIT Production Additiv gefertigte Implantate und Prothesen

Redakteur: Peter Reinhardt

Auf der Sonderschau „Metal meets Medical“ zeigt die FIT Production GmbH (Fruth Innovative Technologien) die ganze Bandbreite ihres medizintechnischen Bereichs. Der Fokus liegt dabei auf Implantaten und Prothesen – in unterschiedlicher Ausführung und für verschiedene Anwendungsbereiche. Alle ausgestellten Bauteile sind auch real umsetzbar oder werden bereits an beziehungsweise in Patienten verwendet.

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Die komplexe Geometrie dieses additiv gefertigten Wirbelsäulenimplantats lässt quasi keine Wünsche offen.
Die komplexe Geometrie dieses additiv gefertigten Wirbelsäulenimplantats lässt quasi keine Wünsche offen.
(Bild: FIT Production)

FIT Production produziert ausschließlich additiv gefertigte Implantate und Prothesen. Dafür wird das EBM-Verfahren (Electron Beam Melting) eingesetzt, das Metallpulver im Hochvakuum mit Hilfe eines Elektronenstrahls schichtweise aufschmilzt. So entstehen Schicht für Schicht homogene, dichte Implantate. Die Schichten sind 0,05 bzw. 0,07 mm dick. Dank Know-how über unterschiedliche Materialien können verschiedenste Anforderungen erfüllt und beispielsweise Implantate aus cp-Ti Gd2 ELI und Ti6AI4V ELI gefertigt werden. Zielgruppe sind sowohl Mediziner und Hersteller medizinischer Produkte als auch medizinische Dienstleister und der medizinischtechnische Vertrieb.

Mediziner bestimmen die Implantateigenschaften

Ausgehend von klinischen Befunden leiten Mediziner die erforderlichen Implantateigenschaften ab. Je nach Anforderungen fertigt FIT Production mit den beiden oben genannten Materialzusammensetzungen. Ein Beispiel: Für Hüft- und Wirbelsäulenimplantate sind dynamische Eigenschaften und damit zäheres, weniger hartes Material erforderlich als bei Implantaten für andere Körperbereiche.

Vorteile für Konstrukteure und Hersteller

Konstrukteure übertragen die gewünschten Eigenschaften der Mediziner in technische Anforderungen. Dabei interessieren vor allem Aspekte wie Materialqualität, Kosten und Funktionsumfang. FIT Production kann sehr individuell auf Wünsche reagieren und Konstrukteuren schon bei der Optimierung der Datensätze aushelfen, um die Implantate auf die Anforderungen der generativen Fertigung abzustimmen.

Der große Vorteil der generativen Herstellung liegt in den viel komplexeren Geometrien, die mühelos gefertigt werden können. Viele gefertigte Geometrien wären konventionell überhaupt nicht umsetzbar. Die Produktion von FIT Production ist sowohl auf Serienfertigung als auch auf Einzelfertigung von Individualimplantaten und -prothesen ausgelegt. Angepasst an die hohen Anforderungen und realen Begebenheiten wurde ein Spezialservice eingerichtet, der Lieferungen innerhalb von nur drei Werktagen ermöglicht. Der Dienstleister ist nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert und unterstützt Normen seiner Kunden, zum Beispiel die ASTM-Standards.

Metav 2014, Halle 15, Stand F11

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