France

3D-Scanner Kontaktlos Atmung und Herzschlag messen

Quelle: Pressemitteilung Bioregio Stern 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im Rahmen eines deutsch-französischen Entwicklungsprojekts wird ein 3D-Radar-Scanner für die humanmedizinische und veterinärmedizinische Diagnostik entwickelt. Dieser ermöglicht körperliche Untersuchungen von Atem und Herzschlag berührungslos.

Im Projekt 3D Radar Scanner wird ein berührungsloser Scanner für humanmedizinische und veterinärmedizinische Diagnostik entwickelt.(Bild:  Adbinno Sarl)
Im Projekt 3D Radar Scanner wird ein berührungsloser Scanner für humanmedizinische und veterinärmedizinische Diagnostik entwickelt.
(Bild: Adbinno Sarl)

Die Tübinger Synovo GmbH entwickelt gemeinsam mit der französischen Adbinno SARL und dem Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) einen 3D-Radar-Scanner, der ein diagnostisches Verfahren ermöglicht, bei dem die Patienten berührungslos untersucht werden können. Aus einer Distanz im Dezimeter- bis Meterbereich erfasst der Scanner minimale Vibrationen der Körperoberfläche, hervorgerufen durch Atmung und Herzschlag, sowie weiterer physiologischer Parameter. Die diagnostische Analyse erfolgt computergestützt und getrennt von der Untersuchung – auch mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz (KI).

Teilprojekte für Human- und Veterinärmedizin

Die französische Adbinno SARL entwickelt in ihrem Teilprojekt im Rahmen des Kooperationsprojektes das Hardwarekonzept eines einfachen Scanners mit niedriger Frequenz für die Atemüberwachung in der Humanmedizin. Die Synovo GmbH fokussiert sich auf die Entwicklung und Verifizierung von Hardware und Software für den Einsatz im veterinärmedizinischen Bereich. Das Teilvorhaben der TUHH beinhaltet die Entwicklung und das Design des Hardwarekonzepts eines innovativen Mehrkanalscanners mit hoher Frequenz.

Es handelt sich bereits um das zweite deutsch-französische Forschungsprojekt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des internationalen Kooperationsnetzwerkes „smart analytics“ des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Seit dem Start hat das ZIM-Kooperationsnetzwerk bereits ein Gesamtvolumen von rund 5 Millionen Euro erhalten.

Weitere Artikel zur Zukunft der Medizintechnik finden Sie in unserem Themenkanal Forschung.

(ID:49609476)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung