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Implantologie
Universitätsklinikum Salzburg führt erfolgreiche Kranioplastik mit 3D-gedruckter PEEK-Schädelplatte durch

Quelle: 3D Systems 5 min Lesedauer

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Die rasante Entwicklung der 3D-Drucktechnologien eröffnet nicht nur in der Industrie und im Design, sondern auch im medizinischen Bereich neue Möglichkeiten. Der Fall von Rainer Trummer, einem 55-jährigen Informatiker aus Salzburg, ist ein eindrucksvolles Beispiel.

Patient Rainer Trummer (l.) unterhält sich mit einem seiner behandelnden Ärzte und einem IT-Mitarbeiter des Krankenhauses. Dank ihrer Unterstützung konnte er sein 3D-gedrucktes PEEK-Schädelimplantat erhalten.(Bild:  3D Systems)
Patient Rainer Trummer (l.) unterhält sich mit einem seiner behandelnden Ärzte und einem IT-Mitarbeiter des Krankenhauses. Dank ihrer Unterstützung konnte er sein 3D-gedrucktes PEEK-Schädelimplantat erhalten.
(Bild: 3D Systems)

Rainer Trummer leidet seit seiner Geburt an einer Schädelanomalie, die sowohl körperliche als auch psychische Probleme verursacht. Aufgrund der hohen Kosten und der fehlenden technischen Möglichkeiten war eine chirurgische Korrektur dieser Anomalie jedoch lange Zeit unmöglich.

Die Herausforderung

Trummers Schädelanomalie entwickelte sich in seiner frühen Kindheit, als die Schädelnähte vorzeitig und ungleichmäßig zusammenwuchsen. Dies führte zu einer erheblichen asymmetrischen Deformation und einer Volumenminderung des Schädels, was Trummer zeitlebens psychisch belastete. „Ich erinnere mich noch an die Hallenbadbesuche während meiner Schulzeit. Ich hatte mir damals die Haare länger wachsen lassen, um meinen flachen Schädel zu verbergen“, erinnert sich Trummer. „Beim Schwimmunterricht hat es leider nicht viel geholfen, denn immer wenn meine Haare nass wurden, war die Verformung sichtbar. Und das haben meine Mitschülerinnen und Mitschüler natürlich mitbekommen.“