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Formnext 2025 3D-Druckköpfe für Medizintechnik-Anwendungen

Quelle: Pressemitteilung Viscotec 2 min Lesedauer

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Die 3D-Druckköpfe der Vipro-Head-Reihe von Viscotec Pumpen- u. Dosiertechnik sind jetzt auch in als Medical Grade Series verfügbar. Dank der Anpassungen können Materialien verarbeitet werden, die in der Medizintechnik von zentraler Bedeutung sind – darunter Hydrogele, Silikone, Polycaprolactone sowie Keramiken. Besucher können die Druckköpfe live auf der Formnext in Frankfurt erleben.

Die neuen Vipro-Head-Medical-Grade-Druckköpfe wurden gezielt für Anwendungen entwickelt, bei denen Sicherheit, Materialkompatibilität und patientenindividuelle Versorgung entscheidend sind.(Bild:  Viscotec Pumpen- u. Dosiertechnik)
Die neuen Vipro-Head-Medical-Grade-Druckköpfe wurden gezielt für Anwendungen entwickelt, bei denen Sicherheit, Materialkompatibilität und patientenindividuelle Versorgung entscheidend sind.
(Bild: Viscotec Pumpen- u. Dosiertechnik)

Die Viscotec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH erweitert ihr Portfolio im Bereich 3D-Druckköpfe: Die bewährten Vipro-Head-Modelle sind künftig auch als Medical Grade Series verfügbar. Damit stehen speziell auf die Anforderungen des medizinischen und medizintechnischen Marktes zugeschnittene Druckköpfe zur Verfügung.

Die neuen Vipro-Head-Medical-Grade-Druckköpfe wurden gezielt für Anwendungen entwickelt, bei denen Sicherheit, Materialkompatibilität und patientenindividuelle Versorgung entscheidend sind. Produktberührende Komponenten bestehen entweder aus Edelstahl oder aus Elastomeren und Kunststoffen mit FDA-Bescheinigung. Zudem ist eine autoklavierbare Variante erhältlich, die bis 121 °C sterilisierbar ist.

Variantenvielfalt für flexible Anwendungen

Im Rahmen der Medical Grade Series wurden folgende Druckköpfe angepasst bzw. weiterentwickelt:

  • Vipro-Head 3 und Vipro-Head 5
  • Vipro-Head 5/5 für 2K-Anwendungen
  • Vipro-Head 5 mit Heizfunktion, in Normalversion bis 70 °C sowie als Hochtemperatur-Variante bis 110 °C

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Dank der Anpassungen können Materialien verarbeitet werden, die in der Medizintechnik von zentraler Bedeutung sind – darunter Hydrogele, Silikone, Polycaprolactone sowie Keramiken. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten in der additiven Fertigung patientenindividueller Implantate, Prototyping und der Entwicklung innovativer Therapielösungen – auch in Losgröße 1.

Typische Anwendungen sind:

  • (Resorbierbare) Implantate, z. B. Knochen- oder Brustimplantate
  • Flexible Implantate wie Gefäßstrukturen aus Silikon
  • 3D-gedruckte Tabletten zur individualisierten Wirkstofffreisetzung
  • Wearables und Prototyping für Medizinprodukte

Anwendungsbeispiele

3Deus Dynamics mit Sitz in Lyon (Frankreich) nutzt die Druckköpfe, um hochrealistische anatomische Modelle – etwa von Aorten – für chirurgisches Training und die OP-Planung herzustellen. Diese 3D-gedruckten Strukturen werden auch bei der Prüfung medizinischer Geräte eingesetzt und tragen so zur Reduzierung von Tierversuchen und der Abhängigkeit von Kadavern bei.

Healshape, ebenfalls aus Lyon, nutzt die 3D-Druckköpfe, um hydrogelbasierte, resorbierbare Brustimplantate zu fertigen, die patientenspezifisch angepasst sind und sich nach der Implantation durch körpereigenes Gewebe regenerieren. Dank der Kombination aus 3D-Druck, patentiertem, biologisch kompatiblem Hydrogel und präziser Druckkopftechnologie entstehen individuelle, natürliche Brustimplantate, die innerhalb weniger Monate vom Körper resorbiert werden.

„Mit der Medical Grade Series unserer Vipro-Head-Druckköpfe machen wir den nächsten Schritt in Richtung additive Fertigung in der Medizintechnik“, erklärt Johanna Bruckhuber, Business Development Manager „Components & Devices“. „Damit ermöglichen wir unseren Kunden, patientenindividuelle Lösungen umzusetzen – von Implantaten bis hin zu individualisierten Arzneimitteln – und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Medizin der Zukunft.“

Viscotec auf der Formnext (18. bis 21. November in Frankfurt): Halle 12, Stand F119

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