Nach einem turbulenten Jahr 2020 hat sich die additive Fertigung wieder mehr zu einem Hype-Thema entwickelt. Zusammen mit unseren Kollegen von Mission Additive wollen wir wissen, was Additive Manufacturing (AM) im Jahr 2021 wirklich kann, wofür es eingesetzt wird und welche Herausforderungen noch bestehen. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung.
Trotz der Corona-Krise wächst die additive Fertigung weiter. Wir wollen von Ihnen wissen, wo genau AM steht. Geht es noch darum, 'Neues' auszuprobieren oder wird schon in Serie gedruckt?
(Bild: gemeinfrei // unsplash)
Laut einer Studie von Smartech Analysis hat der weltweite Markt für additive Fertigung im Jahr 2019 bereits 10,4 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Bis zum Jahr 2029 soll das Geschäft mit dem industriellen 3D-Druck dann etwa 55 Mrd. US-Dollar pro Jahr generieren. Im Zuge der Corona-Krise sind diese Erwartungen sicherlich mit Vorsicht zu genießen, doch trotz der schwierigen Situation scheint das Vertrauen in AM ungebrochen: Aktien wie die von Desktop Metal oder 3D Systems können an der Börse weiterhin überzeugen und Druckerhersteller wie SLM Solutions konnten ihren Umsatz sogar im Krisenjahr 2020 steigern. Um herauszufinden, was die additive Fertigung heute wirklich kann, was wir von ihr erwarten können und wo heute noch Probleme bestehen, befragen wir Anwender, Entwickler, Ingenieure, Entscheider und andere Additive-Minds. Ihre Meinung ist gefragt!
Ihre Meinung ist gefragt!
Wo steht die additive Fertigung heute?
Wo setzen Sie additiv gefertigte Produkte ein? Und wie sind Ihre Erfahrungen mit industriellem 3D-Druck? Machen Sie bei unserer Umfrage mit und erhalten Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Zusätzlich können Sie diese Preise gewinnen:
Mit unserer Marktforschung 2021 wollen wir diese Thesen überprüfen:
Mehr Industrialisierung und mehr Serienproduktion?
Glaubt man Expertenmeinungen, Anwendungsberichten, Verkaufszahlen und technischen Entwicklungen, müsste die additive Fertigung in immer breitere Anwendungsfelder vorstoßen. Mit unserer Marktforschung wollen wir zwei sich daraus ergebende zentrale Thesen näher beleuchten:
Der Prototypenbau wird in Zukunft nicht mehr der wichtigste Einsatzzweck sein.
Anwender werden AM immer mehr für die Serienproduktion nutzen.
Bei unserer letzten Marktforschung im Jahr 2019 sahen die Befragten das wichtigste Anwendungsgebiet für den 3D-Druck noch im Prototypenbau. Damals gingen 43 Prozent davon aus, dass AM in ihrem Unternehmen in den nächsten fünf Jahren primär für die Herstellung von Prototypen genutzt wird. Gerade im Bereich Metalldruck zeigte sich aber schon damals, dass viele Anwender (33 Prozent) die Zukunft in der Herstellung neuer Produkte sehen. Wir vermuten, dass die Befragten im Jahr 2021 den Fokus noch mehr auf die additive Fertigung von Endprodukten legen und diese werden in kleinen sowie spezialisierten Serien hergestellt.
Welche Vorteile liefert die additive Fertigung für Unternehmen?
Wenn sich die Anwendungsgebiete verändern, werden sich auch die Zielsetzungen der Unternehmen verändern. Im Bezug auf strategische Ziele möchten wir folgende Thesen überprüfen:
Neue Verfahren dienen zur Erschließung neuer Geschäftsmodelle.
3D-Druck soll die Wertschöpfungsketten resilienter machen.
Vor etwa zwei Jahren waren die Effizienzsteigerung in Prozessen (55 Prozent) und das Ausprobieren von ‚Neuem‘ (36 Prozent) die wichtigsten strategischen Ziele in den befragten Unternehmen. Wir vermuten zwar, dass die Effizienzsteigerung immer noch von großer Bedeutung ist, aber die Erschließung neuer Geschäftsmodelle und mit ihr die Schaffung neuer Prozesse wird im Jahr 2021 an Bedeutung gewinnen. Außerdem hat die Corona-Krise gezeigt, wie anfällig viele Wertschöpfungsketten für unvorhergesehen Ereignisse sind. Im Zuge dieser Eindrücke wollen sich viele Unternehmen mit AM-Kapazitäten, die ad hoch einsatzbereit sind, absichern.
Selbst produzieren oder Dienstleister beauftragen?
Bevor ein Unternehmen neue Geschäftsmodelle mit AM entwickeln kann, ist zunächst zu klären, ob Fertigungs-Know-how und die entsprechende Infrastruktur im Unternehmen aufgebaut wird oder ob Fertigungsdienstleister beauftragt werden. Zu dieser Entwicklung wollen wir folgende Thesen überprüfen:
Viele Unternehmen werden Polymer-3D-Drucker im eigenen Haus betreiben.
Bei Metall-3D-Druck setzen tendenziell mehr Anwender auf Fertigungsdienstleister.
Bei unserer Befragung 2019 waren zu hohe Kosten bei 43 Prozent der Befragten der Grund für das Outsourcing von 3D-Druck. Wir gehen davon aus, dass sich die Kostenfrage auf die Bereiche Polymer- und Metalldruck unterschiedlich auswirken wird. Zunächst gibt es immer mehr leistungsfähige und relativ erschwingliche Desktop-Polymerdrucker, mit denen Prototypen oder auch kleine Serien, zum Beispiel in der Dentaltechnik, umgesetzt werden können. Das führt dazu, dass die Investitionshürde für Inhouse-Lösungen im Kunststoffdruck deutlich geringer wird. Auch beim Metalldruck gibt es neue Systeme, die kleiner und günstiger sind als ihre Vorgänger. Die additive Fertigung mit Metall bleibt aber im Vergleich zum Polymerdruck relativ kostenintensiv und benötigt viel Konstruktions- und Fertigungs-Know-how. Daher vermuten wir, dass viele Unternehmen dazu tendieren, Metalldruck zunächst in die Hände von Dienstleistern zu geben. Hat sich das Verfahren und die damit erzeugten Produkte bewiesen, werden Unternehmen schließlich in eigene Kapazitäten investieren.
Jetzt sind Sie gefragt!
Welche Thesen wirklich zutreffen und in welche Richtung sich die additive Fertigung weiterentwickelt, möchten wir mit Ihrer Hilfe herausfinden. Als Teilnehmer der Marktforschung erhalten Sie auf Wunsch eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Außerdem haben Sie die Chance, einen Original Prusa 3D-Drucker im Wert von 299 Euro zu gewinnen. Im Weiteren verlosen wir unter den Teilnehmern zwei Fachbücher im Wert von je 50 Euro sowie zwei Gutscheine von der Online-Druckplattform shapeways.com über je 25 Euro.
Stand: 08.12.2025
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