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Wie Sie sich gegen toxische Führungskräfte wehren können

Von Melanie Krauß 3 min Lesedauer

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Schlechte Vorgesetzte sind keine Seltenheit. Sie machen nicht nur ihren Mitarbeitern das Leben schwer, sondern verpesten auch die Unternehmenskultur. Wie groß das Problem ist und was Sie am besten dagegen tun.

Bei toxischen Führungskräften hilft es meistens, das direkte Gespräch zu suchen (Symbolbild).(Bild:  ©fizkes - stock.adobe.com)
Bei toxischen Führungskräften hilft es meistens, das direkte Gespräch zu suchen (Symbolbild).
(Bild: ©fizkes - stock.adobe.com)

Es gibt diese Führungskräfte, die spielen Gott. Sie schimpfen, schreien und erniedrigen. Wer nicht selbst unter einer leidet (oder litt), kennt zumindest jemanden. Wie groß das Problem ist, haben jetzt Wissenschaftler der Uni Bielefeld herausgefunden: „In acht von zehn Unternehmen konnten wir toxisches Vorgesetztenverhalten nachweisen“, erzählt Wirtschaftswissenschaftlerin Christina Hoon. „Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet darunter.“

Gemeinsam mit ihrem Team hat die Forscherin fast 40.000 Kununu-Bewertungen verwertet und über 3.700 Kommentare nach Anzeichen für toxische Führung untersucht. Als „toxisch“ bezeichnet die Wissenschaft Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter kränken, anschreien, ignorieren oder sie öffentlich bloßstellen. Doch damit nicht genug: Toxische Chefs sorgen nicht nur für Unruhe in ihrem direktem Umfeld, sondern sie vergiften die Arbeitskultur ihres kompletten Unternehmens.

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