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3D-Druck
Von der Idee zur Serienproduktion

Ein Gastbeitrag von Materialise 5 min Lesedauer

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Der 3D-Druck ermöglicht Flexibilität, Effizienz und kostengünstige Anpassungen vom Prototyping bis zur Serienproduktion. Besonders in der Herstellung komplexer Bauteile und kleine Produktionsmengen von individuellen Medizingeräten zeigt er wirtschaftliche Vorteile.

Das Trainingsboard von MMI kombiniert 3D-gedruckte und traditionell gefertigte Bauteile zu einem modularen Produkt.(Bild:  MMI)
Das Trainingsboard von MMI kombiniert 3D-gedruckte und traditionell gefertigte Bauteile zu einem modularen Produkt.
(Bild: MMI)

Wenn es um Nischenprodukte und funktionale Bauteile geht, investieren viele Medizintechnik-Unternehmen über den gesamten Entwicklungszyklus in den 3D-Druck. Sei es aus wirtschaftlichen, entwicklungsbezogenen oder regulatorischen Gründen. Die Technologie beweist ihren Wert weit über die Prototyping-Phase hinaus. Einige Unternehmen setzen die Technologie als Übergangslösung ein, um die Leistungsfähigkeit des Produkts über einen längeren Zeitraum zu testen, bevor sie bei steigender Nachfrage auf andere Verfahren umstellen. Andere Unternehmen schätzen die Flexibilität, Effizienz und Freiheit in der Entwicklung, die die Technologie ihnen von der Idee bis zur Serienproduktion bietet.

Dieser Trend zeigt sich in verschiedenen Bereichen der Branche, von Diagnostikgeräten bis hin zu chirurgischen Instrumenten. Denn mit der richtigen Anwendung löst der 3D-Druck viele der typischen Herausforderungen der Medizintechnik, insbesondere in Bezug auf die Flexibilität innerhalb der Lieferkette und die Herstellung individueller oder kleiner Stückzahlen, die mit herkömmlichen Verfahren zu teuer wären, wie etwa Aufträge mit 10, 100 oder wenigen 1.000 Bauteilen.