Lithography-based Metal Manufacturing (LMM) Virusmodell im Zentimetermaßstab soll Aerosolübertragung klären
Das deutsche Start-up Metshape ist Mitentwickler und Anbieter der LMM-Technologie. Für ein Forschungsprojekt wurde nun ein hochpräzises Influenza-Virusmodell aus Metall im Maßstab von 250.000:1 gedruckt.
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Ein genaues Verständnis von Virus-Aerosolen ist wichtig, um Übertragungsmechanismen von Viren, wie zum Beispiel SARS-CoV-2 oder Influenza, zu identifizieren und Lösungen für das Unterbinden zu entwickeln. Das baskische nanowissenschaftliche Forschungszentrum Nanogune forscht zu diesem Thema und arbeitet mit nanoskaligen molekularen Aggregaten, benutzt aber verstärkt Wasser-Virusmodelle im Zentimetermaßstab für Be- und Entnetzungsstudien. Für das Zentimetermodell müssen die Kapillaren weniger als 1 mm groß sein, andernfalls verfälscht die Schwerkraft das Resultat. Mit dieser Problemstellung kam Nanogune zu Metshape.
Wie Metshape mitteilt, konnte mit der LMM-Technologie das Forschungsprojekt unterstützt werden, indem ein hochpräzises Virusmodell in Relation von 250.000:1 gedruckt wurde. Damit hat das Modell in etwa einen Durchmesser von 30 mm. Zum Fertigungsprozess gehörte auch das Entbindern und Sintern, heißt es. Nachbearbeitungsschritte entfielen, da die Technologie sehr gute Oberflächen erziele und keine Stützstrukturen benötige.
Laut Metshape schneidet das Metallmodell im Vergleich zum Polymermodell aufgrund der geringeren Masse des Wassers durch die geringere Größe des Modells deutlich besser ab. Dafür wurden die Modelle mit einem Adhäsionsspray hydrophilisiert. Beim Polymermodell verfälschen jedoch die entstehenden Wassertropfen das Ergebnis, beim Metallmodell ist hingegen korrekt benetzt.
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