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Innovation-Award

Viele strahlende Gesichter

| Redakteur: Frauke Finus

Im Rahmen des Kooperationskongresses Medizintechnik in Erlangen wurden am 27. März auch die Innovation-Awards vergeben. Viele bekannte und neue Unternehmen wurden ausgezeichnet.

Das sind sie: Alle diesjährigen Gewinner des Innovation Awards in der Kategorie „Innovativstes Produkt, nicht länger als 18 Monate auf dem Markt“. Der Award war in drei Stufen gegliedert, die Auswahlstufe, die Innovationsstufe und die Sieger auf dem Treppchen. Auswahlstufe: LPKF Laser & Electronics AG, Norma Diagnostika GmbH, Weyergans High Care AG, Julius vom Hofe GmbH & Co. KG, Fiagon GmbH, Vimecon GmbH und Xonion GmbH. Innovationsstufe: Yaskawa Europe GmbH und Atmos Medizin-Technik GmbH.
Das sind sie: Alle diesjährigen Gewinner des Innovation Awards in der Kategorie „Innovativstes Produkt, nicht länger als 18 Monate auf dem Markt“. Der Award war in drei Stufen gegliedert, die Auswahlstufe, die Innovationsstufe und die Sieger auf dem Treppchen. Auswahlstufe: LPKF Laser & Electronics AG, Norma Diagnostika GmbH, Weyergans High Care AG, Julius vom Hofe GmbH & Co. KG, Fiagon GmbH, Vimecon GmbH und Xonion GmbH. Innovationsstufe: Yaskawa Europe GmbH und Atmos Medizin-Technik GmbH.
( Bild: Finus )

Initiator der Innovation-Awards ist Dr. Wolfgang Sening von der Senetics Healthcare Group. Er ist zudem treibende Kraft von Nezumed, dem Netzwerk für innovative Zulieferer in der Medizintechnik, und lies es sich nicht nehmen, die Awards in drei Kategorien persönlich zu überreichen.

Kategorie „Innovativstes Produkt“ (nicht länger als 18 Monate auf dem Markt)

  • 1. Platz: Sirona Dental Systems, mit dem Produkt Cerec Omnicam. Die Cerec Omnicam ist ein Instrument zur digitalen dreidimensionalen Formerfassung von Zähnen ohne den Einsatz von Hilfsmitteln wie Puderspray und ermöglicht den Verzicht auf konventionelle Abformtechnik mittels Abformmassen. Es entsteht bereits während der Behandlung ein virtuelles 3D-Modell am PC, welches sogar mit einer Farbtextur versehen ist.
  • 2. Platz: Hepa-Wash, mit einer Vorrichtung zur Entfernung von proteingebundenen Substanzen von humanem Blut mittels Albumindialyse. Das Hepa-Wash-Verfahren ist ein Hämodialyseverfahren, das sowohl wasserlösliche als auch eiweißgebundene Toxine von menschlichem Blut entfernen kann. Auf diese Weise unterstützt es die Entgiftungsfunktion von Leber und Niere.
  • 3. Platz: Siemens AG, mit dem Produkt Kapito (Kennzahlenadaptierte Prozess- und IT-Optimierung). Dahinter verbirgt sich ein innovatives Beratungs- und Unterstützungspaket zur effektiven und effizienten Identifikation von Handlungsfeldern bezüglich übergreifender klinischer Prozesse und Arbeitsabläufe. Ärzte und Pflegekräfte können mobil auf Akten der Patienten zugreifen und haben die Möglichkeit, Informationen flexibel und ortsungebunden sprachbasiert zu dokumentieren.

Kategorie „Innovativste Produktidee“

  • 1. Platz: Universitätsklinikum Regensburg. Das Protein MIA induziert beim Malignen Melanom eine Immunsuppression und fördert die Metastasierung. Basierend auf der Entdeckung, dass MIA nur als Dimer aktiv ist, entwickelte das Universitätsklinikum Regensburg Peptide, die die MIA-Dimerisierung und damit die MIA-Aktivität effizient hemmen und damit die Metastasierung stark reduzieren.
  • 2. Platz: Charité Universitäts-Klinikum Berlin. Zellen zur Therapie des Herzens/Therapie für schwere Herzmuskelschwäche mit neuartigen Herzgewebe-spezifischen Zellen (Card-AP-Zellen). Nach bisher gewonnenen Erkenntnissen über diese spezialisierten Herzzellen erwartet die Universität Berlin eine deutliche Funktionsverbesserung des Herzens mit entscheidenden Vorteilen in Wirksamkeit und Sicherheit gegenüber Ansätzen mit unspezifischen Stammzellen.
  • 3. Platz: Sensodrive. Auch bei akustischer und visueller Überreizung können Vibrationen über die Haut sehr gut wahrgenommen werden. Diese Tatsache nutzt das Vibro-Tac System: Es erzeugt über mehrere elastisch miteinander verbundene Motoren bestimmte Vibrationsmuster, die vom Benutzer eindeutig interpretiert werden können. Zahlreiche Studien haben die Wirksamkeit unter anderem bei Sehbehinderten bewiesen. Gemeinsam mit dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt, verfolgt Sensodrive das Ziel, das vibrotaktile Feedbacksystem in der Medizintechnik zu etablieren.

Kategorie „Innovativster Zulieferer“

  • 1. Platz: Ceramtec ist ein deutsches Unternehmen in Plochingen, mit circa 3.600 Mitarbeitern und 10.000 Produkten in technischer Keramik. Die Welt der Hochleistungskeramik spielt in der Medizintechnik und speziell der Endoprothetik eine große Rolle. Das Qualitätsmanagement und die eingeführten Qualitätssysteme von Ceramtec sind am neuesten Stand international gültiger Normen und Anforderungen (u.a. ISO 13485) ausgerichtet und übertreffen diese teilweise. Die Entwicklung von Innovationen spielt beim Gewinner eine große Rolle, zudem unterliegen Produktion und Logistik einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ceramtec kann 2014 als herausragender Lieferant bezeichnet werden.
  • 2. Platz: Nach dem Gewinn dieser Kategorie im vergangenen Jahr schafft die Hofmann GmbH aus Gräfenberg auch 2014 den Sprung aufs Treppchen. Sie hat über 20 Jahre Erfahrung in der präzisen Bearbeitung – von Kunststoffen über Werkzeugstahl bis Titan – und hat innerhalb eines Jahres mehrere neue Innovationen generiert. Das Qualitätsniveau des mittelständischen Unternehmens ist sehr hoch und wird durch eine eigene Qualitätsmanagementabteilung (u.a. ISO 13485) und moderne 3D-Messmaschinen verifiziert.
  • 3. Platz: Die Aemtec GmbH mit Sitz in Berlin-Adlershof bietet hoch-qualitative, miniaturisierte Technologien für anspruchsvolle opto-elektronische Anwendungen. Der Spezialist im Bereich der Mikrotechnologie und Optik trat zum ersten Male beim Innovation-Award an und findet sich auf Anhieb auf Platz Drei wieder. Speziell bei Implantaten, bildgebenden Systemen und Anwendungen aus dem Bereich der mobilen Diagnostik hat Aemtec Expertise, bietet Leistungen in Reinraumumgebung und erfüllt international gültige Normen und Anforderungen (u.a. ISO 13485).

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