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gesponsertThe Lee Company Familienunternehmen mit Augenmaß und Vision

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Seit 75 Jahren ist The Lee Company in Branchen vertreten, die die Welt verändern – sei es die Medizintechnik, die Raumfahrt oder die Auto­mobilindustrie. Dies gelingt, weil man im Unternehmen mit Verstand wächst und mit Visionen in die Zukunft geht.

CEO Marietta Lee bei ihrer Antrittsrede im Rahmen der 75-Jahr-Feier am 10. Juli in Westbrook, Connecticut, USA. Sie folgt auf William Lee (2. v. r.).(Bild:  The Lee Company)
CEO Marietta Lee bei ihrer Antrittsrede im Rahmen der 75-Jahr-Feier am 10. Juli in Westbrook, Connecticut, USA. Sie folgt auf William Lee (2. v. r.).
(Bild: The Lee Company)

Zwölf Menschen gingen bisher auf dem Mond spazieren. Alle zwischen der ersten bemannten Mondlandung am 20. Juli 1969 und der letzten dreieinhalb Jahre später. Nach über 50 Jahren könnte es bald wieder soweit sein, dass Menschen auf dem Mond landen. Zumindest, wenn das Artemis-Programm der NASA Erfolg hat. Vor vier Jahren initiierte der damalige US-Präsident Donald Trump das Programm, welches mittlerweile unter Joe Biden weitergeführt wird. Geplant ist eine bemannte Mondlandung im Zeitraum von 2026 und 2028. Das Programm ist nach der Mondgöttin Artemis benannt. Sie ist die Zwillingsschwester von Apollon. Die Namensgebung ist eine Anspielung auf das Apollo-Programm, im Rahmen dessen mit der Mission Apollo 11 die erste bemannte Mondlandung gelang. „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, ist der Satz von Neil Armstrong, der damals in die Geschichte einging.

Dass die Astronauten 1969 überhaupt auf dem Mond spazieren gehen konnten und dabei die richtige Menge an Sauerstoff erhielten, haben sie unter anderem Lee Ventilen von The Lee Company zu verdanken. Und auch im Artemis-Programm ist Lee wieder als Zulieferer exzellenter Kleinstkomponenten für den Einsatz im All und auf dem Mond vertreten.

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Die Luft- und Raumfahrt ist nach wie vor eine der Kernbranchen des US-amerikanischen Familienunternehmens The Lee Company. In diesem Jahr feiert der Spezialist für Miniaturhydraulik aus Westbrook, Connecticut, sein 75-jähriges Bestehen. 1948 von Leighton Lee II. gegründet, nahm das frisch gebackene Start-up zunächst als reiner Luftfahrtzulieferer den Betrieb auf.

Der Lee Plug – genial einfach, einfach genial

Leighton Lee II. erfand den Lee Plug – ein eher simpel anmutendes Bauteil, dessen Einfachheit die Genialität des Erfinders widerspiegelt, denn das Funktionsprinzip ist rasch erklärt: In einen aufgehenden Konus – den Plug – wird ein konischer Pin geschoben. Dadurch weitet sich die Hülse auf. Geschieht diese Aufweitung in einer Bohrung, klemmt sich der Plug, oder auch Ventilkörper genannt, an die Wand der Bohrung. Es entsteht eine kraftschlüssige Verbindung die dem Druck im System standhält und so Bohrungen in Hydrauliksystemen sicher verschließt. An diesem Prinzip hat sich bis heute kaum etwas verändert. Der Verschluss bietet gleich zwei wesentliche Vorteile:

  • 1. Es sind keine zusätzlichen Bearbeitungsgänge erforderlich.
  • 2. Der Platzbedarf ist wesentlich geringer als bei anderen Verschlussmethoden.

Mittlerweile gibt es den Lee-Plug in unterschiedlichen Materialien und neu entwickelte Baureihen sorgen für immer wirtschaftlichere, schnellere, formschlüssige und leckagefreie Metallabdichtungen. Hunderte Millionen Mal ist der Lee-Plug bereits verbaut und verrichtet in unzähligen Anwendungen seine Arbeit.

Dabei bleibt die Luft- und Raumfahrt bis heute wichtigstes Einsatzfeld. Doch weitere kamen hinzu. „Wir haben mit der Herstellung von Bauteilen für Düsentriebwerke begonnen und haben uns mittlerweile auf zahlreichen Märkten etabliert: Automobil- und Rennsportindustrie, Maschinenbau und Medizintechnik sind dabei nur einige Branchen, die ich nenne“, gibt Marietta Lee einen Einblick.

Ich führe nicht, um ein bestimmtes Umsatzziel zu erreichen, vielmehr möchte ich ein Umfeld schaffen, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gute Arbeit leisten können.

Marietta Lee, CEO von The Lee Company

Die Enkeltochter des Firmengründers Leighton Lee II. führt das Unternehmen mittlerweile in dritter Generation. Übernommen hat Marietta Lee die Unternehmensführung von ihrem Onkel William Lee.

Sich an veränderte Märkte anpassen

Marietta Lee, CEO von The Lee Company, ist studierte Juristin und hat zusätzlich einen Master-Abschluss in Engineering Management erworben. Lee arbeitet seit 20 Jahren im Familienunternehmen. (Bild:  The Lee Company)
Marietta Lee, CEO von The Lee Company, ist studierte Juristin und hat zusätzlich einen Master-Abschluss in Engineering Management erworben. Lee arbeitet seit 20 Jahren im Familienunternehmen.
(Bild: The Lee Company)

Marietta Lee lebt die Firmenphilosophie. So kann das Unternehmen maßvoll und kontrolliert mit den Märkten wachsen. Dabei schlug die studierte Juristin zunächst einen ganz anderen Weg ein. Sie arbeitete als Reporterin und Produzentin im Fernsehjournalismus. „Dort habe ich nicht gelernt, wie man ein Produktionsunternehmen führt, aber ich habe gelernt, die richtigen Fragen zu stellen und das ist so ziemlich das Wichtigste, was eine Führungskraft tun kann“, sagt die Unternehmerin. Seit nunmehr 20 Jahren arbeitet sie im Familienunternehmen, hat zusätzlich einen Master-Abschluss in Engineering Management erworben und weiß ihr großartiges Team bei The Lee Company sehr zu schätzen.

Qualität ist das Stichwort und oberstes Gebot in Lees Firmenphilosophie. Alle Produkte werden einer 100-prozentigen Funktionsprüfung unterzogen. So gewährt das Unternehmen Komponenten mit dauerhaltbaren Spezifikationen – und zwar ohne Kompromisse.

Beatmungsgeräte retten Leben. Die Bedeutung dieser medizinischen Geräte ist insbesondere seit Ausbruch der Coronapandemie nochmals stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die im Fall von schweren Verläufen durch die Krankheit verursachte Beeinträchtigung der Atmung bis zu Atemstillstand kann mit Beatmungsgeräten überbrückt werden, die es den Patienten ermöglichen, von der Erkrankung zu genesen. Um hier eine präzise Dosierung zu ermöglichen, setzen Medizintechnik-Produzenten auf die Magnetventile von The Lee Company. Der Trend immer kleiner und leichter zu bauen, spielt den Experten in Sachen Miniaturisierung gerade in der Medizintechnik in die Karten. Sowohl stationäre als auch portable medizinische Geräte sollen leicht und wenig ausladend konstruiert sein, um die in der Regel sowieso schon beengten Platzverhältnisse auf Intensivstationen oder in Operationssälen nicht zusätzlich zu belasten.

Doch nicht nur die Größe und Leistung der Ventile ist entscheidend, beim Einsatz nahe am Patienten ist auch die geringe Geräuschentwicklung ein wichtiger Parameter. Das kaum wahrnehmbare Schaltgeräusch der Lee-Ventile macht sowohl das Leben des Patienten als auch des behandelnden medizinischen Fachpersonals angenehmer. Laute Schaltgeräusche würden insbesondere Intensivpatienten zusätzlich belasten und die Konzentration bei Operationen stören.

Lee bietet zudem weitergehend geräuschoptimierte Ventile, die mit einer speziellen Technologie ausgestattet sind, welche die Betätigungsgeräusche der Magneten um bis zu 50 Prozent reduziert.

Mikropumpen erweitern Produktportfolio

Neben diesen Trends für klassische Medizingeräte wie Beatmungs- oder Dosierungssystemen wird es gerade in der Diagnostik noch kompakter. So genannte Wearables werden sogar direkt am Körper des Patienten angebracht. Hierfür benötigt die Branche kompakte, leise und trotzdem leistungsstarke Komponenten. Um sein umfassendes Portfolio zusätzlich zu erweitern, hat The Lee Company erst kürzlich Lee Ventus (ehemals TTP Ventus) mit Sitz in Cambridge, UK, übernommen. Die piezoelektrische Mikropumpentechnologie Disc Pump passt exakt ins Produktportfolio – nicht nur für die Medizintechnik, auch für andere Industrien, in denen es auf exaktes Dosieren bei minimalen Platzverhältnissen ankommt. The Lee Company passt sich an sich verändernde Märkte an und wächst maßvoll und kontrolliert. Die Akquisition zeigt einmal mehr, die Firmenphilosophie des Familienunternehmens wird erfolgreich gelebt.

Kontakt

The Lee Company
Westbrook
Connecticut
Vereinigte Staaten

Lee Hydraulische Miniaturkomponenten GmbH
Am Limespark 2
65843 Sulzbach (Taunus)
info@lee.de www.theleeco.com

Auch der Raumfahrt bleibt The Lee Company in Zukunft treu. Marietta Lee: „Elon Musk will den Mars besiedeln. Ich möchte dort zwar nicht unbedingt leben, aber ich möchte mit Lee Produkte entwickeln und fertigen, die dazu beitragen, dass dies möglich wird.“ Visionen als Potenzial zu erkennen und bereit zu stehen, wenn aus Visionen Wirklichkeit wird – auch das gehört zu einem erfolgreichen Unternehmenskurs. The Lee Company tut dies seit 75 Jahren und die Ideen gehen nicht aus.

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