France
Die drei Verbandspräsidenten bei der Unterzeichnung (v. l.): Dr. Meinrad Lugan (BV-Med), Dr. Beat Vonlanthen (Swiss Medtech) und Gerald Gschlössl (Austromed). (Bild: BV-Med)
Kooperationsvereinbarung

Deutschsprachige Medtech-Branchenverbände verstärken Zusammenarbeit

Die drei deutschsprachigen Medizintechnik-Branchenverbände Austromed aus Österreich, BV-Med aus Deutschland und Swiss Medtech aus der Schweiz wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, sich bei politischen Themen eng verzahnen und ihren Mitgliedern gemeinsame Services anbieten. Das vereinbarten die Verbände in einer Kooperationsvereinbarung, die auf einer gemeinsamen Vorstandssitzung in Berlin unterzeichnet wurde.

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Miesmuscheln kleben sich an festen Untergrund wie Felsen aber auch Schiffsrümpfe. Ihre Haftkraft machen sich nun Forscher für den Einsatz in der Medizintechnik zunutze (Symbolbild). (Bild: frei lizenziert, Alejandro Piñero Amerio)
Biomimetischer Gewebekleber

Miese Haftkraft sinnvoll eingesetzt: Knochen-Kleber nach Muschelvorbild

Wo sich Miesmuscheln festgesetzt haben, sind sie kaum noch wegzubekommen. Mithilfe eines Proteins haften sie fest an Steinen und Schiffsrümpfen. Diese Klebkraft nutzen Fraunhofer Forscher nun für einen biomimetischen Gewebekleber. Das antimikrobielle Material lässt sich per 3D-Druck auf Implantate bringen und stellt eine feste Verbindung zum Knochen her. Dies soll die Stabilität und Langlebigkeit von Prothesen verbessern.

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Wissenschaftlerin Dr. Patricia Capsi-Morales zeigt die Folie, die sie für ihre Forschungen einsetzt. (Bild: Andreas Schmitz/TUM)
Handprothese steuern

Künstliche Intelligenz macht das Greifen intuitiver

Aktuelle Handprothesen funktionieren bereits mit Hilfe einer App oder mit Sensoren, die am Unterarm angebracht sind. Neue Forschungen an der Technischen Universität München zeigen: Ein besseres Verständnis der Muskelaktivitätsmuster ermöglicht eine intuitivere und natürlichere Steuerung der Prothesen. Dafür sind ein Netzwerk aus 128 Sensoren sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz nötig.

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Bildergalerien

Von medizinischen Apps über Software für die Therapieplanung oder der Firmware von Ultraschallgeräten bis hin zu klinischen Informationssystemen: Rechtlich gesehen ist eine Software ein Medizinprodukt, wenn sie einem medizinischen Zweck dient. (Bild: ©ra2 studio - stock.adobe.com)
TÜV Süd

Wenn Software zum Medizinprodukt wird

Mit der Digitalisierung halten Computerprogramme Einzug in das Gesundheitswesen. Je nach Zweckbestimmung müssen Entwickler unterschiedliche regulatorische Anforderungen erfüllen. TÜV Süd zeigt, wie Hersteller die Konformität ihrer Produkte mit den EU-Verordnungen nachweisen.

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