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Koalitionsverhandlungen Spectaris begrüßt Bekenntnisse im neuen Koalitionsvertrag

Quelle: Pressemitteilung Spectaris 1 min Lesedauer

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Die aktuellen Koalitionsverhandlungen wurden am 9. April 2025 erfolgreich zwischen CDU/CSU und SPD abgeschlossen. Der Deutsche Industrieverband Spectaris sieht im neuen Koalitionsvertrag wichtige Impulse, auch wenn viele Ankündigungen sich erst in der Umsetzung bewähren müssen.

CDU/CSU und SPD einigten sich bei Koalitionsverhandlungen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
CDU/CSU und SPD einigten sich bei Koalitionsverhandlungen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der neue Koalitionsvertrag greift zentrale Anliegen auf – etwa zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts, zur Förderung von Innovation und Technologie sowie zur Unterstützung mittelständischer Industrieunternehmen. „Gut, wichtig und richtig ist das klare Bekenntnis der Koalition, Industrienation und Mittelstandsland bleiben zu wollen“, sagt Spectaris-Geschäftsführer Jörg Mayer. „Der industrielle Mittelstand braucht Planungssicherheit, verlässliche Rahmenbedingungen und politischen Rückhalt – dieser Vertrag enthält dafür wichtige Signale.“

Dass die Medizintechnik im Koalitionsvertrag ausdrücklich als Leitindustrie benannt wird, ist für den Industrieverband ein starkes Zeichen für die Gesundheitswirtschaft. Verbesserte Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Produktion von Medizinprodukten könnten helfen, den Innovationsstandort Deutschland zu festigen.

Auch die angekündigte Modernisierung der Verwaltung setze an den richtigen Stellen an: Genehmigungen sollen schneller laufen, Verfahren digitalisiert, Exportprozesse vereinfacht werden – im Inland wie im Außenhandel. Die Erfahrung zeige aber, ob diesen Ankündigungen auch Taten folgen.

Forschungs- und Technologieministerium kann technologisch geprägte Branchen voranbringen

Weitere Schritte wie die geplanten Sonderabschreibungen für Investitionen oder die stärkere Förderung von künstlicher Intelligenz und Robotik könnten technologisch geprägte Branchen voranbringen – gerade, wenn sie durch ein eigenes Forschungs- und Technologieministerium zusätzlich Gewicht erhalten, dem ist sich der Industrieverband sicher. Dass sich die künftige Bundesregierung pauschalen Stoffbeschränkungen wie dem PFAS-Verbot entgegenstellen will, die nicht risikobasiert hergeleitet wurden, ist gerade für die von Hochleistungswerkstoffen abhängigen Spectaris-Industrien ein wichtiges Signal in Richtung EU.

„Der Koalitionsvertrag streift viele der richtigen Themen – jetzt werden wir die Umsetzung begleiten“, so Mayer weiter. „Unsere Mitgliedsunternehmen erwarten konkrete Schritte, keine neuen Prüfaufträge. Es geht um Tempo, Machbarkeit und klare Prozesse. Wir stehen bereit, um diesen Weg konstruktiv mitzugestalten.“

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