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Sauerstofftherapie Software schützt die Lunge während der Beatmung

Quelle: Pressemitteilung Drägerwerk AG & Co. KGaA 1 min Lesedauer

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Mit der Software 2.0 für Dräger-Beatmungsgeräte bietet das Unternehmen eine neue Möglichkeit zur lungenprotektiven Beatmung. So ermöglicht die Software beispielsweise dem Klinikpersonal den maximalen zulässigen Druck bereits im Vorfeld einzustellen.

Die empfindliche Lunge eines Neugeborenen erfordert besonderen Schutz bei der Beatmung.(Bild:  Drägerwerk AG & Co. KGaA)
Die empfindliche Lunge eines Neugeborenen erfordert besonderen Schutz bei der Beatmung.
(Bild: Drägerwerk AG & Co. KGaA)

Die O2-Therapie via Nasensonde (HFNC1) ist in Kliniken schon seit langem eine Option zur Unterstützung der Beatmung bei Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen. Doch das Einhalten der Druck- und Flow-Grenzen, um die Lunge des Patienten zu schützen, erforderte bisher viel manuelle Kontrolle. Mit der neuen Software 2.0 für die Beatmungsgeräte Evita V600/V800 sowie Babylog VN600/VN800 von Dräger kann das Klinikpersonal den maximal zulässigen Atemwegsdruck (Pmax) voreinstellen. Zudem ist bei der Sauerstofftherapie ein Durchfluss von bis zu 80l/min für Erwachsene wählbar.

Voreinstellen des maximal zulässigen Atemwegsdrucks als zusätzliche Sicherheit bei der Sauerstofftherapie.(Bild:  Drägerwerk AG & Co. KGaA)
Voreinstellen des maximal zulässigen Atemwegsdrucks als zusätzliche Sicherheit bei der Sauerstofftherapie.
(Bild: Drägerwerk AG & Co. KGaA)

Das Gerät prüft im Verlauf der Anwendung anhand der inspiratorischen Messwerte für Druck und Flow, ob die voreingestellte Grenze eingehalten werden kann. Der Atemwegsdruck kann z. B. rascher als vorgesehen an die eingestellte Maximalgrenze stoßen, wenn sich der Zustand der Patientenlunge ändert. In diesem Fall reagiert das Gerät und regelt den Flow frühzeitig runter, um die Lunge vor einer möglichen Überdehnung zu schützen. Diese neue Safeguarding-Funktion hilft aber nicht nur, den Patienten zu schützen. Sie reduziert zugleich auch das Auftreten von Alarmen.

Beatmung mit nur einem Gerät

In der klinischen Versorgung von Intensivpatienten werden die Beatmungsmöglichkeiten oft gewechselt. Je nach Bedarf ist die Unterstützung mit High-Flow-Sauerstoff, die nicht-invasive Beatmungsunterstützung oder eine invasive Beatmung mittels Intubation mit nur einem Gerät möglich. Dadurch benötigt das klinische Personal bei einem Wechsel der Therapieform weniger Gerätekapazitäten und Zeit, während der Patienten optimal unterstützt wird.

Weitere Artikel über OEM-Komponenten und Werkstoffe finden Sie in unserem Themenkanal Konstruktion.

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