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Silikon, Latex, PVC oder TPE?

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TPE-Materialien sind leicht zu recyceln

Latex galt lange als Alternative, zum Beispiel als Extrusionsfolie oder in den Bereichen Inkubationsnarkose und Beatmungsgeräte. Allerdings kann es auch hier zu allergischen Reaktionen kommen. Darüber hinaus liegen Bedenken hinsichtlich möglicher Extractables and Leachables vor und häufig auch wegen eines als unangenehm empfundenen Geruchs. Schließlich spielt der Kostenfaktor eine Rolle, denn die Verarbeitung von Latex ist arbeitsaufwendiger als die von TPE. Darüber hinaus können TPE-Materialien – im Gegensatz zu anderen Kunststoffen – ohne Probleme recycelt werden.

Wie sieht es mit PVC aus? In vielen Bereichen, speziell auch in der Medizintechnik, wird zunehmend Abstand von PVC genommen. Dies hängt zum einen mit der Diskussion um Weichmacher zusammen, aber auch mit extrem vielen Auflagen, wie sie die Richtlinien für Medikamente darstellen oder die ISO- und USP-Class-VI-Standards für Medical-Grade-Kunststoffe vorgeben. Häufig im Bereich Dichtungsringe, Spritzenkolben, Schlauchpumpen oder Pipetten und anderer Anwendungen eingesetzt, werden selbst phthalatfreie PVC-Compounds vermehrt unter dem Aspekt des Produkt-Lebenszyklus-Managements und des schwierigen Recyclings abgelehnt.

Sowohl FDA-, ISO- als auch USP-Class-konform

Somit spricht vieles für TPE, die auf Grund eines sehr geringen Anteils an emittierbaren Stoffen, ihrer Wiederverwertbarkeit, Kosteneffektivität, Sterilisierbarkeit, FDA-, ISO- und USP-Class-Konformität sowie ihrer guten Dicht- und Hafteigenschaften immer mehr Anwendungsbereiche finden. Actega vertreibt TPE für den Einsatzbereich Medizintechnik unter dem Markennamen Provamed (Bild 1).

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