Evonik

Röntgensichtbares PEEK-Material für die Implantat-Technologie

| Redakteur: Julia Engelke

Evonik hat ein neues röntgensichtbares Kunststoffmaterial in Implantatqualität auf Basis von Polyetheretherketon entwickelt.
Evonik hat ein neues röntgensichtbares Kunststoffmaterial in Implantatqualität auf Basis von Polyetheretherketon entwickelt. (Bild: Evonik)

Evonik erweitert sein Produktportfolio an biokompatiblen Hochleistungskunststoffen der Marke Vestakeep PEEK für die Medizintechnologie. Das Spezialchemieunternehmen hat ein neues röntgensichtbares Kunststoffmaterial in Implantatqualität auf Basis von Polyetheretherketon entwickelt.

  • Röntgensichtbares Kunststoffmaterial auf Basis von Polyetheretherketon
  • Überzeugt durch Biokompatibilität und Biostabilität
  • Implantatqualität mit Bariumsulfat

Evonik bietet das röntgenopake PEEK in Implantatqualität mit Bariumsulfat an. Diese Produktlasse ermöglicht einen radiographischen Kontrast, ohne den Nachteil von Artefakte-Bildung, wie es etwa bei anderen gängigen Materialien für Implantat-Technologie der Fall ist. Zudem werden Implantate, die aus dem neuen Vestakeep i-Grade PEEK von Evonik hergestellt wurden, während einer Magnetresonanztomographie nicht warm.

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Neue Wege bei Entwicklung von Implantaten abseits von Metall

Vestakeep i-Grade PEEK ist ein seit Jahren in der Medizintechnik bewährtes Hochleistungsmaterial von Evonik. Das Produkt überzeugt durch seine Biokompatibilität und Biostabilität sowie einfache Verarbeitung und wird in der Medizintechnologie etwa für Wirbelsäulenimplantate, in der Sportmedizin, der Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie für kardiovaskuläre und viele weitere Anwendungen erfolgreich eingesetzt.

Evonik liefert das i-Grade PEEK Material in Form von Granulat oder Halbzeugen wie Kunststoffplatten oder Stäben. Je nach Anwendung kann das Vestakeep i-Grade PEEK mit Bariumsulfat mit unterschiedlichen Füllraten bereitgestellt werden.

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